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Info-Material

Publikationen des Landespräventionsrates

Publikationen des Landespräventionsrates finden Sie unter dem nachfolgenden Link zur kostenfreien Bestellung.

Reichsbürger – Ein Handbuch – 3. Auflage: NEUAUFLAGE 2018

Das Bild zeigt die Vorderseite des Buches.
Die 3. Auflage des erstmalig 2015 erschienenen Handbuches wurde gründlich überarbeitet und aktualisiert, um auf die Entwicklungen der letzten Jahre einzugehen.  © demos

»Reichsbürger«? Wir sind doch alle Bundesbürger. Trotzdem gibt es kaum einen Behördenleiter, der noch nicht mit dem Phänomen »Reichsbürger« zu tun hatte und manchmal nicht wusste, welchen Umgang mit ihnen er seinen Mitarbeitern anraten sollte. Der Band klärt auf, will informieren und gibt Hilfestellung beim Umgang mit den oftmals hartnäckigen Antragstellern von meist bizarr anmutenden Forderungen. Es werden Hintergründe beleuchtet, psychologische Aspekte berücksichtigt, die rechtliche Situation geklärt und das Lagebild in Brandenburg nachgezeichnet. Auch ein Vergleich zu den »souveränen Bürgern« in den USA wird angestellt. Dem Herausgeber ist es gelungen, die wenigen Fachleute auf diesem Gebiet aus allen relevanten
wissenschaftlichen Disziplinen zusammenzubringen und zur Veröffentlichung ihrer Erfahrungen, Analysen und Studien anzuregen.

 
Das bild zeigt den Text 25 Jahre Gewaltprävention Bestandsaufnahme und Perspektiven.
© LPR

Prävention rechnet sich ...

... insbesondere dann, wenn mithilfe von Daten der Nutzen von Kommunaler Kriminalprävention bestimmt werden kann. Dies ist u. a. möglich, wenn durch Analyse der Kriminalitätsentwicklung die Anzahl verhinderter Straftaten bestimmt wird. Mehr dazu erfahren Sie im Bericht von Dieter Hermann.

 

10 gute Gründe - Warum und Wie kriminalpräventive Räte eingerichtet werden sollten

Das Bild zeigt das Titelblatt eines Handbuches mit den Worten 10 gute Gründe warum und wie kriminalpräventive Räte eingerichtet werden sollten
Herausgeber: Rat für Kriminalitätsverhütung des Landes Schleswig-Holstein, Landespräventionsrat Niedersachsen, Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern  © Rat für Kriminalitätsverhütung

Seit Beginn der 90er Jahre hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es für die Verhinderung und Eindämmung von Kriminalität eben nicht ausreicht, wenn die staatlichen Behörden – jede für sich – ihre gesetzlichen Aufgaben erfüllen und wenn die Bürgerinnen und Bürger vorsichtig bis misstrauisch durchs Leben gehen. Den Beispielen anderer europäischer Länder folgend, gründeten sich deshalb vor mehr als 15 Jahren vieler Orts erste kriminalpräventive Räte. »Kommunaler Präventionsrat«, »Runder Tisch Sicherheit«, »Arbeitskreis Kriminalprävention« – Namen dafür gibt es viele. Die Grundidee war aber überall die gleiche. All jenen Personen und Einrichtungen, die wegen ihrer Profession, wegen ihrer eigenen Betroffenheit oder wegen ihres (oft ehrenamtlichen) Engagements ein besonderes Interesse und besondere Möglichkeiten hatten, an der Verhinderung von Straftaten mitzuwirken, sollte organisatorisch dazu auch die Gelegenheit gegeben werden. Initiatoren waren oft die Bürgermeister selbst, häufig aber auch Gemeindevertreter, Lehrer, Sozialarbeiter, Pastoren oder Polizeibeamte.

In Schleswig-Holstein entstanden auf diese Weise 90 kommunale Präventionsräte, die an der Beseitigung konkreter örtlicher Sicherheitsprobleme arbeiten.

(Auszug aus: 10 Gute Gründe)

 

Forschungsbericht – Kommunale Kriminalprävention in Deutschland 2018

Das Bild zeigt das Deckblatt des Berichtes mit einer Deutschlandkarte auf welcher die Präventionsräte symbolisch dargestellt sind sowie den Titel des Berichtes. © Nationales Zentrum für Kriminalprävention

Im Auftrag des Nationalen Zentrums Kriminalprävention (NZK) und des Deutschen Forums Kriminalprävention (DFK) wurde Prof. Dr. Verena Schreiber, die bereits 2007 eine Erhebung durchgeführt hat, erneut mit der Befragung aller Präventionsgremien in Deutschland beauftragt. Im Rahmen dieser Bestandsaufnahme kommunaler Präventionsgremien 2017/2018 konnten für ganz Deutschland knapp 600 Zusammenschlüsse ermittelt werden, die gegenwärtig auf lokaler Ebene aktiv sind. Das entspricht einem Rückgang von etwa 40 % in den letzten zehn Jahren, für Sachsen sogar von über 60 %.

Weitere Ergebnisse des Forschungsberichtes

  • Etabliert haben sich Präventionsgremien insbesondere in Kommunen mit einer Gemeindegröße ab 10.000 Einwohner, die allerdings insgesamt nur 15 % aller Kommunen in Deutschland ausmachen.
  • Auch die Ausstattung mit Personal- und Sachmitteln hat sich im Vergleich nicht verbessert, eine Professionalisierung der Präventionsarbeit  konnte also noch nicht erreicht werden. Dabei wurde in diesem Zusammenhang nicht nur festgestellt, dass  Gremien mit einem gewissen Professionalisierungsgrad effektiver arbeiten, sondern auch, dass das Kriminalitätsaufkommen in deren Wirkungsbereich sinkt.
  • Inhaltlich hat sich das zu bearbeitende Themenspektrum der Präventionsgremien erweitert (z. B. Migration/ Integration, Internetkriminalität), was deutlich macht, dass Kommunen über dieses Format in der Lage sind, auf neue Problemlagen flexibel zu reagieren. Trotzdem konzentrieren sich die Bemühungen weiterhin vorrangig auf die klassische Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen.
  • Die bestehenden Präventionsgremien sehen die Notwendigkeit der Bereitstellung externer Angebote zur Professionalisierung der Arbeit und insbesondere auch zur Unterstützung kleinerer Kommunen, sie kennen diese Angebote jedoch nicht oder rufen sie auch bei Kenntnis nicht ab.

Diese Ergebnisse stützen unsere Überzeugung, die Kommunale Prävention zu stärken, da Probleme vor Ort am besten gelöst werden können und Kommunen dafür Unterstützung und Qualifizierung benötigen. Über die Richtlinie Kommunale Prävention, das Beratungs- und Coachingangebot, das Beccaria-Qualifizierungsprogramm »Fachkraft für Kriminalprävention« , den berufsbegleitenden Studiengang »Präventionsmanagement« sowie die Durchführung von Sicherheitsanalysen werden nicht nur die Entstehung stabiler lokaler Präventionsnetzwerke sondern auch die Professionalisierung der Akteure vor Ort gefördert. Im Ergebnis sollen bedarfsorientierte Strategien zur Problemlösung entwickelt und gemeinsam vor Ort umgesetzt werden. In diesem Web-Portal werden sämtliche Unterstützungs- und Qualifizierungsangebote gebündelt, sowie Informationen über Gelingensfaktoren und Best-Practice-Projekte  bereitgestellt.

 

Impulse für das Kommunale Präventionsmanagement

Das Bild zeigt die Titelseite der Fachzeitschrift.
(2. vollständig überarbeitete Auflage 2012)  © DFK

Erkenntnisse und Empfehlungen zu Organisation und Arbeit kriminalpräventiver Gremien auf kommunaler Ebene – Ein Leitfaden für die kommunale Praxis.

 

Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen

Das Bild zeigt die Titelseite mit Kindern.
2. aktualisierte Auflage, 2018  © DFK

Impulse des DFK-Sachverständigenrates für die Auswahl & Durchführung wirksamer Programme
– Ein Leitfaden für die Praxis –

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