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Vernetzungstreffen

Graphische Darstellung des Vernetzungsgedankens.
© LPR

Wie bereits das »A« in ASSKomm zeigt, hat sich die Allianz Sichere Sächsische Kommunen u. a. das Ziel gesetzt, ein Bündnis zwischen verschiedenen Partner:innen zu bilden, die gemeinsame Ziele verfolgen. Zu diesen Zielen gehört bspw. die Reduktion der Kriminalitätsbelastung sowie die Stärkung des Sicherheitsempfindens der Bürger:innen in den teilnehmenden Kommunen. 

Aufbau und Etablierung der Präventionsstrukturen orientieren sich an den lokalen Rahmenbedingungen und sind so komplex wie vielfältig. Dennoch können die Akteur:innen voneinander lernen. Ein besonderes Anliegen von ASSKomm ist es daher, dass sich eine vernetzte Landschaft im Bereich der Prävention entwickelt, indem die Partner:innen selbst verantwortlich ihren Entwicklungsfragen nachgehen und die Potenziale und Erfahrungen in den einzelnen Kommunen auch für andere sichtbar werden. Dafür hat sich das ASSKomm-Team in einem Entwicklungsprozess  gemeinsam Schwerpunkte für die Ausrichtung und den Ansatz von Netzwerkarbeit erarbeitet und die Grundzüge der Vernetzung innerhalb des ASSKomm-Netzwerks konzeptionell niedergelegt. Im Mittelpunkt der Vernetzung steht dabei, die verschiedenen Potenziale von Erfahrungen vor Ort und in den Regionen als Ressourcen sichtbar zu machen und anderen Akteur:innen als Anregungen und Entwicklungsimpulse zur Verfügung zu stellen.

Ebenfalls im Fokus steht die Gestaltung von Netzwerken, d. h. eine möglichst große Bandbreite von Akteur:innen in den Austausch und die Vernetzung einzubinden, um die ganze Vielfalt an vorhandenen Erfahrungen zur Verfügung zu haben. Die kleinste Vernetzungseinheit bilden dabei die KPRs, die im Rahmen der ASSKomm-Landesstrategie besonders in ihrer Entwicklung gefördert werden. Diese KPRs können themenbezogen auch weitere Expertisen einbeziehen und haben insgesamt das Potenzial, zeitnah und professionell auf die Bedingungen einer sich immer rascher verändernden Welt zu reagieren. 
Konkret bietet der Landespräventionsrat Sachsen den ASSKomm-Kommunen verschiedene Vernetzungs-Formate an:

Themenbezogene Vernetzung: Bedarfsträger:innen werden durch das ASSKomm-Team mit Expert:innen im Rahmen bedarfsorientierter Fortbildungen vernetzt. Das können digitale oder analoge Veranstaltungen zu Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Argumentationstrainings oder der Umgang mit Alkoholkonsumverbotszonen sein. Anlässlich der Sicherheitsanalysen wurden beispielsweise gezielt nur die teilnehmenden Kommunen zu einem Workshop eingeladen, um diese miteinander bekannt zu machen und anzuregen, gemeinsam Ideen und Ansätze zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

Regionale Vernetzungstreffen: Im Rahmen regionaler Vernetzungstreffen kommen die kommunalen ASSKomm-Akteur:innen überkommunal in Kontakt. Dabei geht es zunächst um den Aufbau von Vertrauen durch wechselseitiges Kennenlernen und den Austausch von gemeinsamen Arbeitserfahrungen, wodurch die Bindequalität des Netzwerks gesteigert werden soll. Im nächsten Schritt liegt der Fokus darauf, beispielsweise durch Fachimpulse Anregungen für eigene Lösungsansätze zu geben. Es ist ein generelles Ziel, den Wissensaustausch zwischen den Akteur:innen zu aktivieren und im Prozess zu halten. Das gesamte Netzwerk hat in der Folge eine Wissensspeicherfunktion, welche sich durch einen hohen Informationsstand, einen entsprechend hohen Motivationsgrad und einen aktiven Erfahrungsaustausch der Akteur:innen kennzeichnet. Von den Teilnehmenden der regionalen Vernetzungstreffen wird als besonders wertvoller Mehrwert beschrieben, dass sie sich durch den gemeinsamen Austausch nicht länger nur als Einzelkämpfer in der eigenen Kommune sehen, sondern als Teil einer größeren Gemeinschaft mit ähnlichen Zielen.

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