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BECCARIA-Qualifizierungsprogramm

»Fachkraft für Kriminalprävention«

Das Bild zeigt das sich Prävention rechnet. © LPR

Besser ist es, den Verbrechen vorzubeugen, als sie zu bestrafen.

Cesare Beccaria
 

8. Beccaria-Durchgang erfolgreich zu Ende gegangen

Asskomm und 17 neue »Fachkräfte für Kriminalprävention« wirken nun in Sachsen. Diese stehen alle auf einer Rasenfläche. © LPR

Am 3. Juli 2021 beendeten die 17 Teilnehmenden – trotz der coronabedingten Umstände – erfolgreich den achten Beccaria-Qualifizierungsdurchgang und erhielten ihre Zertifikate zur »Fachkraft für Kriminalprävention«. In insgesamt vier Modulen lernten sie kriminologische Ursachen und empirische Untersuchungen kritisch zu bewerten und wie der Ansatz der Kommunalen Prävention wirksam umgesetzt wird. Basierend auf diesem Wissen entwickelten sie abschließend Präventionsprojekte, deren Konzepte demnächst auf der ASSKomm-Seite veröffentlicht werden können.

 

Achter Durchgang Beccaria-Qualifizierungsprogramm gestartet

auf dem Bild sind die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des achten Beccaria-Durchgangs zu sehen. © LPR

Am 4. September startete an der Sportschule »Egidius Braun« in Leipzig der 8. Durchgang des Beccaria-Qualifizierungsprogramms.  18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus kommunalen Verwaltungen des Freistaates und verschiedenen Bereichen der Polizei machten sich auf den Weg, sich zur Fachkraft für Kriminalprävention zu qualifizieren. Wir wünschen ihnen für die nächsten Monate viel Spaß und am Ende einen erfolgreichen Lehrgangsabschluss.

 

Der achte Durchgang des Beccaria-Qualifizierungsprogramm »Fachkraft für Kriminalprävention« begann im September 2020 in Leipzig. Ziel der Weiterbildung ist es, Akteure aus dem kommunalen, schulischen, polizeilichen und sozialen Bereich in ihrer Präventionsarbeit zu stärken und zu qualifizieren: Wie funktioniert (Kriminal-)Prävention? Wie plane ich wirksame Projekte, wie führe ich diese durch und überprüfe sie? Dazu wurden die Teilnehmer in vier Modulen dahingehend fortgebildet, kriminologische Theorien und empirische Untersuchungen kritisch zu bewerten, Präventionsprojekte zu entwickeln und Methoden des Projektmanagements entsprechend anzuwenden sowie das gewonnene Wissen praktisch einzusetzen. Mehrwert ist dabei auch die Zusammenarbeit und Vernetzung der verschiedenen Präventionsbereiche und -akteure.

          Das Beccaria-Programm wurde vom Landespräventionsrat Niedersachsen entwickelt. Wir danken dem LPR Niedersachsen für die freundliche Kooperation und die Möglichkeit, das Programm seit 2013 auch in Sachsen anbieten zu können.

          Geschafft - der 7. Jahrgang der Beccaria-Fortbildung hat 17 neue Fachkräfte

          Die Teilnehmer der 7. Beccaria Fortbildung stehen mit Abstand zueinander auf einer Wiese und halten stolz ihr Zertifikat hoch. © LPR

          Am 25. Juli 2020 erhielten die Teilnehmer des 7. Beccaria-Durchgangs ihre Zertifikate zur »Fachkraft für Kriminalprävention«. Damit gibt es seit dem Beccaria-Start 2013 insgesamt 102 sogenannte Beccarianer in Sachsen, die den Präventionsgedanken in ihren Zuständigkeitsbereich hineintragen und festigen. Höhepunkt des Qualifizierungsprogramms war auch in diesem Jahr die kreative Präsentation der erarbeiteten Projektkonzeptionen, die sich wieder mit verschiedenen Präventionsthemen auseinandersetzten. Die Bandbreite reichte vom Umgang mit Schulabstinenz über politische Bildung oder Befriedung des öffentlichen Raums in Kommunen bis hin zu Prävention zu digitalen Medien in Schulen.

          Der nächste Beccaria-Durchgang startet am 4. September 2020 in Leipzig und ist bereits ausgebucht.

          Startschuss zum siebten BECCARIA-Qualifizierungsprogramm

          18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sitzen an einem runden Tisch, vor ihnen liegen die Schreibunterlagen.
          Modul 1 des Beccaria-Qualifizierungsprogramms  © LPR

          Prävention rechnet sich! Unter diesem Slogan haben 18 Teilnehmer am 23. August 2019 das siebte BECCARIA-Qualifizierungsprogramm  im Hotel "Alte Mühle" in Chemnitz-Siegmar begonnen. Sie werden sich in den nächsten zehn Monaten in insgesamt vier Modulen mit kriminologischen Theorien, empirischen Untersuchungen und Ansätzen der kommunalen Prävention auseinandersetzen.

          Aber vor allem werden sie am Ende der Fortbildung in der Lage sein, Methoden des Projektmanagements auf die Planung eines Präventionsprojekts anzuwenden.

          Bereits am ersten Wochenende haben sich die Teilnehmer nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit Feuereifer in kleinen Gruppen oder auch in großer Runde an die Arbeit gemacht, um die Geheimnisse der Polizeilichen Kriminalstatistik zu entschlüsseln und sich mit den Bereichen Kriminologie, Kriminalistik und Kriminalprävention zu beschäftigen

          Sechster Beccaria-Qualifizierungsdurchgang beendet - Neue »Fachkräfte für Kriminalprävention« ausgebildet

          Fünf Teilnehmerinnen und vier Teilnehmer stehen unter einem Pavillion und halten ihr Zertifikat Fachkraft für Kriminalprävention in die Kamera.
          Frisch ausgebildete Fachkräfte für Kriminalprävention  © LPR

          Am 15. Juni 2019 endete der sechste Beccaria-Qualifizierungsdurchgang und weitere elf Beccarianer erhielten ihre Zertifikate zur »Fachkraft für Kriminalprävention«. In insgesamt vier Modulen an acht Wochenenden lernten sie kriminologische Ursachen und empirische Untersuchungen kritisch zu bewerten und wie der Ansatz der Kommunalen Prävention wirksam umgesetzt wird. Basierend auf diesem Wissen entwickelten sie abschließend Präventionsprojekte, deren Konzepte demnächst auf dieser Seite veröffentlicht werden können.

          Das Beccaria-Qualifizierungsprogramm wird fortgesetzt: der siebte Durchgang startet am 23. August 2019, es sind noch wenige Plätze frei.

           

          Was ist BECCARIA?

          Im Vordergrund des Programmes steht die Vermittlung von anwendungsbezogenem Wissen aus dem Gesamtbereich der Kriminalprävention, insbesondere Basiswissen in Kriminologie und Projekt- und Qualitätsmanagement. Die Weiterbildung umfasst eine interdisziplinäre ganzheitliche Präventionsausbildung.

          Sowohl das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger als auch die objektive Sicherheitslage sind eine Frage der Lebens- und auch Standortqualität einer Kommune. Die Unterstützung und Initiierung entsprechender Präventionsprojekte ist somit ein wichtiges Handlungsfeld. Kommunen und kriminalpräventive Gremien vor Ort sollen in ihrer Arbeit unterstützt werden. Durch die weitere Qualifizierung von Verantwortlichen und Mitarbeitern im Rahmen dieser Fortbildung profitiert die kommunale präventive Arbeit entscheidend – Prävention ist eine Investition in Lebensqualität und Zukunft einer Gesellschaft.

          Das Beccaria-Qualifizierungsprogramm »Fachkraft Kriminalprävention« wird seit 2008 vom Landespräventionsrat Niedersachsen (LPR) angeboten. Wir danken dem LPR Niedersachsen für die freundliche Kooperation und die Möglichkeit, das Programm seit 2013 auch in Sachsen anbieten zu können. Weitere Informationen: www.beccaria.de.

          Anlass für die Implementierung im Freistaat Sachsen war die steigende Nachfrage nach einer interdisziplinären ganzheitlichen Präventionsausbildung.

          Die in Sachsen 2013 erfolgreich angelaufene modulare Qualifizierung »Fachkraft für Kriminalprävention« richtet sich an all diejenigen, die im kriminalpräventiven Bereich tätig sind und ihre Kenntnisse in Kriminologie, Kriminalprävention sowie in Projektmanagement erweitern möchten.

          Module

          Das Qualifizierungsprogramm »Fachkraft für Kriminalprävention« besteht aus vier Modulen, die entweder einzeln oder als Gesamtpaket gebucht werden können. Das Angebot ist berufsbegleitend konzipiert, jedes Modul umfasst zwei Wochenenden und ist auf max. 25 Teilnehmer ausgerichtet.

          Nach der Definition und Abgrenzung der Bereiche Kriminologie, Kriminalistik und Kriminalprävention erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in forschende Institutionen im Bereich der Kriminologie. Themenschwerpunkte dieses Moduls sind Sozialisation, Moralentwicklung, Geschichte der Kriminologie, Kriminalitätstheorien, -entwicklung und -statistiken, Ausstiege aus der Kriminalität, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Legalbewährung (»Rückfälligkeit«), Grundlagen- und Evaluationsforschung, Einblicke in qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung sowie Formen der Evaluation.

          Die Themenfelder des zweiten Moduls sind nach einer Einführung kommunale Kriminalpräventionsinstitutionen, Gremien und Strukturen der Kriminalprävention auf Landes- und Bundesebene, rechtliche Grundlagen der Kriminalprävention, methodische Grundlagen und ausgewählte Themenfelder der Kriminalprävention sowie exemplarische wirkungsorientierte Programme und Projekte.

          Inhalte des dritten Moduls sind Methoden der Qualitätssicherung und Selbstevaluation, Beccaria-Standards, Projektvorbereitung,  -konzeption und -überprüfung, Analyse von Problemlagen, Zielbestimmung, Messung des Projekterfolges, Meilensteine, Projektstruktur-, Ressourcen- und Ablaufplan, Monitoring, Projekttagebücher, Stärken-Schwächen-Analyse, Evaluationsformen, -typen und -methoden, Dokumentation und Überprüfung von Projekten sowie Projektabschluss.

          Im vierten Modul bilden die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen ein Handlungskonzept zu einem kriminalpräventiven Thema. Das Konzept kann sich dabei auf ein Thema beziehen, zu dem bereits in der Vergangenheit gearbeitet worden ist, auf ein aktuelles Problem oder auf ein fiktives Problem. Die Teilnehmenden sollen ihr erworbenes Wissen (Kriminologie, Kriminalprävention und Projektmanagement) praktisch anwenden

          Kompetenzziele

          Das Angebot richtet sich vor allem an Verantwortliche und Akteure aus Kreis- und Gemeindeverwaltungen, die bereits präventiv tätig sind oder zukünftig ihren Arbeitsschwerpunkt in diesem Bereich haben werden.

          Ziel des Qualifizierungsprogrammes ist die Vermittlung fundierten Präventionswissens. Fachliche Standards für die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der präventiven Arbeit im Freistaat sollen implementiert und in die Fläche getragen werden.

          Die Teilnehmenden sind qualifiziert

          • kriminologische Theorien und empirische Untersuchungen kritisch zu bewerten.
          • Präventionsprojekte unter Hinzuziehung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und Daten zu  entwickeln sowie umzusetzen.
          • Methoden des Projektmanagements anzuwenden.
          • das gewonnene (kriminologische, kriminalpräventive) Wissen praktisch einzusetzen.

          Anmeldung

          Die verbindliche Anmeldung erfolgt über den Anmeldebogen, der ausgefüllt per E-Mail (lpr@smi.sachsen.de),

          Fax (0351-564 30909) oder auf dem Postweg (SMI, Landespräventionsrat Sachsen, 01095 Dresden) eingereicht wird.

          Nach Absolvierung aller vier Module erhalten

          Sie das ZERTIFIKAT:

          »FACHKRAFT FÜR KRIMINALPRÄVENTION«
          BECCARIA Qualifizierungsprogramm

           
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