Hauptinhalt

Bewährte Projekte: Saubere Kommune

Projekt »Schüler für Sauberkeit« in Glauchau

Ausschnitt einer Karte der Stadt Glauchau
© Stadt Glauchau

Durch das neu entwickelte Projekt soll Schülerinnen und Schülern ein Verständnis für Vandalismus und dessen Folgen sichtbar gemacht werden.

Themenfeld:

Saubere Kommune, Schule, Vandalismus

Projektziele:

Die Stadt Glauchau möchte im Rahmen der Kommunalen Präventionsarbeit Vermüllung und Verunstaltungen beseitigen oder erst gar nicht entstehen lassen. Um dabei im Gedanken an Prävention frühzeitig anzusetzen, soll mit Schülern der Lehngrundschule Oberschule ein Projekt zu Übernahme und Pflege eines abgegrenzten Bereiches initiiert werden. Die Schüler sollen für diesen Bereich ein Verantwortungsgefühl entwickeln und zeitgleich sehen, welche Auswirkungen illegale Verunstaltungen und Beschädigungen haben können.

Handlungskonzept:

Die Schüler werden im einwöchigen Turnus das Entfernen von Aufklebern und Graffiti, das Einsammeln von Müll, die Leerung der vorhandenen Mülleimer sowie die Pflege des Stadtmobiliars im Umfeld der Schule sowie den Bereich des Bürgerparks zwischen Ulmenstraße und Am Bürgerheim übernehmen, dabei werden sie durch eine GTA-Kraft der Schule betreut. Bei Bedarf kann dieser Turnus erhöht werden.

Für die Tätigkeiten erhalten die Schüler eine finanzielle Anerkennung, welche den jeweiligen Klassenkassen zugeführt werden.

Beginn war der 17. August 2026 mit einer Laufzeit bis 9. Juli 2027 mit der Option bei Erfolg auf Verlängerung und Ausweitung auf andere weiterführende Schulen.

Kontakt:

Stadtverwaltung Glauchau
Markt 1
08371 Glauchau
Ansprechpartner: Kristian Bley
E-Mail: K.Bley@glauchau.de
Internet: Stadt Glauchau

 

Großenhain soll sauberer werden - aber wie?

mehrere grüne Plakate, auf denen jeweils im sächsischen Akzent Textzeilen aufgedruckt sind, die zu Verhinderung von Vandalismus und Müllablagerungen dienen sollen.
© Stadt Großenhain

Müllablagerungen, Vandalismus, illegale Graffitis. Wie erreicht man die Leute, unterschiedlicher Altersgruppen, die Stadt Großenhain sauberer zu halten?

Themenfeld:

Erarbeitung einer Präventionskampagne: »Unsere saubere Stadt« in Großenhain

Projektziele:

Nicht nur wilde Müllablagerungen, weggeworfene Zigarettenkippen, Hundekot und Vandalismus, sondern auch die illegale Sprüherei bereitet der Stadt Großenhain Sorgen.
Dabei existieren dort schon seit 20 Jahren Graffiti-Projekte, bei denen Wände ganz offiziell unter künstlerischer Anleitung besprüht werden können.

Die Hemmschwelle dafür, dass man die Werke von anderen Sprayern nicht übersprüht, ist in der Corona Zeit stark gesunken, weshalb es zu unschönen Kritzeleien kommt.
Leider tritt dieser Vandalismus vor allem dort auf, wo sich die Menschen eigentlich erholen wollen. Beispielsweise sind im Gartenschaupark fast alle Sitzecken betroffen. Sowohl die Innenstadt, als auch Fußgängertunnel, z. B. an der Berliner Straße, bleiben nicht verschont.
Ziel ist es eine höhere Handlungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen.

Handlungskonzept:

Bei diesem Projekt wird versucht, auf Erfahrungen zurückzugreifen, über die andere Städte – von Stuttgart bis Berlin – bereits verfügen.
Es geht darum, Menschen mit »Hinguckern« und sichtbaren Zeichen auf den Vandalismus aufmerksam zu machen und ihn somit zu verhindern.

An öffentlichen Orten, die besonders zu Vandalismus neigen, sollen Schilder, Planen, Aufkleber, Banner, Plakate, Flyer oder Anzeigen mit originellem Design auf das Verhalten der Bürger aufmerksam machen.
Ein einfacher Sprachstil, ein flexibler Umgang mit Sprache und Textmenge, sowie die Ausrichtung auf alle Bürger soll die Distanz, dem Vandalismus entgegenzuwirken, überwinden.
Auch ausschlaggebend für die Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger ist eine auffällige Platzierung, die Farbwirkung, Blickwirkung, der Wiedererkennungswert und die Barrierefreiheit.
Auf keinen Fall soll die Aktion belehrend herüberkommen.
Das Projekt wird altersgruppenübergreifend ausgerichtet und versucht die Vandalismusquote erheblich einzudämmen.

Kontakt:
Stadtverwaltung Großenhain
Hauptmarkt 1
01558 Großenhain
Ansprechpartner: Jörg Withulz
E-mail JWithulz@stadt.grossenhain.de
Internet: Stadt Großenhain

 

 

"Mängelmelder"- die neue App zur Verbesserung des Gesamterscheinungsbilds und des Sicherheitsgefühls

Webseite des Verwaltungsverbands Wildenstein mit dem Titelbild für die Mängelmelder App
© Webseite der Mängelmelder App vom Verwaltungsverband Wildenstein

Die neue "Mängelmelder"-App vom Verwaltungsverband Wildenstein soll die Meldung von Mängeln für Bürger und Bürgerinnen ermöglichen und die Abläufe zur Beseitigung beschleunigen. Dadurch kann die Attraktivität und der Lebenswert erhöht werden .

Themenfeld:

Mängelmelder, Wildenstein, Bürgerbeteiligung, ASSKomm und kommunale Prävention

Projektziele:

Es soll eine neue Art der digitalen Bürgerbeteiligung und Zusammenarbeit für den kommunalen Verwaltungsverband »Wildenstein« etabliert werden – der »Mängelmelder«. Eine digitale Plattform, bis hin zu einer eigenen App, soll die Meldung von Mängeln für den Bürger leichter ermöglichen und die Abläufe zur Beseitigung beschleunigen. Ziel ist es, das Gesamterscheinungsbild zu verbessern sowie die Attraktivität, den Lebenswert und das Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Die Bindung zwischen Einwohner und der Verwaltung soll dadurch gestärkt werden. Die Stabsstelle des Kommunalen Präventionsrates (KPR) wird als zentrale Anlaufstelle neu eingerichtet werden.

Mängel können in einer Gemeinde verschiedentlich auftreten, wie z.B. defekte Straßenlampen, kaputte Bord- und Pflastersteine im Gehweg, zerstörte, beschmierte oder verstellte Verkehrszeichen, von den »Treffs« der Jugendlichen hinterlassener Müll (auch unzählige Pfandflaschen), demolierte Bänke oder Wanderwegeschilder. Solche Mängel verschlechtern das Erscheinungsbild einer Gemeinde. Auch kriminelle Handlungen können hinter manchen Mängeln stehen, wie z.B. aufgrund von Einbrüchen, Vandalismus oder Diebstählen in verlassenen kommunalen Plätzen (sog. Lost Places) oder auf Baustellen.

Handlungskonzept:

Hinweise, Anzeigen und Beschwerden gegenüber der Verwaltung und ihren Vertretern sowie öffentliche Diskussionen und Kommentare in sozialen Medien lassen zunehmende Beobachtung und Meldungen von Mängeln im Verbandsgebiet erkennen. Kontrollen und Ortsbegehungen wurden bereits durchgeführt und viele Mängel werden durch Mitarbeiter des Bauhofes, durch beauftragte Dritte oder durch ehrenamtliche Einsätze engagierter Bürger (z. B. Beräumung des Mülls im Wald) abgestellt.  Zunächst sind die entsprechenden technischen Voraussetzungen, auch für eine ansprechende Website und App zu schaffen.

Mit einer leicht bedienbaren App können Bürger den Mangel noch »an Ort und Stelle«, der Verwaltung mit Text, Positionsangabe und Bild übermitteln. Die vorhandenen Mängel können erfasst- und kategorisiert werden. Der Bearbeitungsstand ist in einem Ampel-System (rot-gelb-grün) angezeigt und ist damit allgemein nachvollziehbarer. Die Stabstelle KPR ist der zentrale Ansprechpartner, wie z. B. für die interne Erstbearbeitung der gemeldeten Mängel und der künftigen Pflege der eingerichteten Website und App.

Kontakt:
Verwaltungsverband Wildenstein
Chemnitzer Str. 41
09579 Grünhainichen
Ansprechpartnerin: Kristina Schubert
E-mail: k.schubert@wildenstein.ws
Internet: Verwaltungsverband Wildenstein

 

»Wo ZWICKt's?« – Ihr direkter Draht zur Stadtverwaltung Zwickau

Logo der Stadt Zwickau
© Stadt Zwickau

... defekte Parkscheinautomaten oder Schäden in öffentlichen Parks - teilen Sie uns Ihre Entdeckungen schnell und unkompliziert mit. Helfen Sie dabei, Schäden zu entdecken und Mängel zu beheben. Mit »Wo ZWICKt's?« haben Sie den direkten Draht zur Stadtverwaltung. Wir danken für Ihre Mithilfe.

 

Mängelmelder Görlitz

Ausschnitt der Website.
© Stadtverwaltung Görlitz

Weil der Stadtverwaltung aber Transparenz und eine nachvollziehbare Bearbeitung von Hinweisen aus der Bevölkerung wichtig sind, wird der neue Görlitzer Mängelmelder eingeführt.

zurück zum Seitenanfang