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Kurz vorgestellt

ASSKomm des Monats

Ab März 2021 werden unter der Rubrik »ASSKomm des Monats« immer wieder engagierte Akteure der kommunalen Prävention vorgestellt. Die Rubrik ist nicht nur Ausdruck der Wertschätzung, sondern stellt auch allen Interessierten verschiedene Personen an Schlüsselstellen der kommunalen Prävention vor. 

 

Martin Mrosek und Thomas Karl - Flöha

Martin Mrosek und Thomas Karl v.l.n.r.
Martin Mrosek und Thomas Karl v.l.n.r.   © Stadt Flöha

Kurzvorstellung

  • Thomas Karl - interkommunal koordinierender Gemeindevollzugsdienst (GVD) der Stadt Flöha in Kooperation mit den Kommunen Augustusburg, Oederan, Eppendorf, Leubsdorf und Niederwiesa
  • Martin Mrosek - Amtsleiter Hauptverwaltung

Wie sind Ihre Erfahrungen mit ASSKomm?

  • Das Pilotprojekt der Stadt Flöha ist meiner Meinung nach für kleine und mittlere Kommunen ein wunderbarer Weg um Ressourcen zu bündeln, sich gegenseitig zu unterstützen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu erhöhen.
  • Gerade in kleinen Kommunen, in denen es keinen „eigenen“ GVD gibt und auch die Polizei auf Grund der geographischen Lage wenig Präsenz zeigen kann, sind wir nun sichtbar und Ansprechpartner für die Bürger:innen.

Was ist in Ihrer Zusammenarbeit mit ASSKomm besonders hilfreich?

Die Bündelung der unterschiedlichsten Kompetenzen in den verschiedenen Fachrichtungen als auch die sehr intensive und positive Zusammenarbeit mit dem Landespräventionsrat.

Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Arbeit in der kommunalen Prävention?

  • Das Entstehen von Kriminalität zu verhindern bzw. diese dort zu bekämpfen, wo sie entsteht.
  • Ein Bindeglied zwischen Bevölkerung, Verwaltung und Polizei zu verkörpern und damit Bürgernähe zu demonstrieren, als auch Vertrauen zu schaffen.
  • Die Umsetzung der Ideen der Arbeitsgruppe »Bunte Buswartehallen«. Das Projekt »Bunte Buswartehallen« läuft schon sehr erfolgreich und beinhaltet die Neugestaltung unserer bestehenden Wartehallen unter Einbezug verschiedener Kinder und Jugendlichen aus geographisch naheliegenden Einrichtungen. Ziel soll sein, den anhaltenden Vandalismus zu unterbinden, da auf selbst Erschaffenes mehr geachtet wird.
  • Das Projekt »Inobhutnahmestelle« soll eine gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern sowie den Aufbau eines Netzwerkes zu anderen sozialen Einrichtung schaffen, um den dort befindlichen Kindern und Jugendlichen trotz der teils schwierigen Situation die Möglichkeiten der weiteren Entwicklung zu zeigen und diese auf Ihrem Weg zu unterstützen.

Was möchten Sie mit Hilfe von ASSKomm für Ihre Kommune erreichen?

  • Das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung steigern und verstärkt an bereits bestehenden Brennpunkten arbeiten.
  • Im Rahmen des Pilotprojektes Ressourcen bündeln und die Zusammenarbeit aller Akteure stärken. Daraus resultiert ein starkes Netzwerk, welches allen hilft.

Was möchten Sie den Kommunen mitgeben, welche noch nicht Mitglied der ASSKomm-Community sind?

Gerade in unserem Pilotprojekt gab es bis jetzt nur positive Resonanz und die Zusammenarbeit mit ASSKomm und Herrn Heimer ist von so viel positivem Input gespeist, dass ich jedem zu diesem Weg raten würde.

 

Candy Sommer und Felix Pöhland - Pirna

Candy sommer in Polizeiuniform und ihm gegenüber Felix Pöhland
Candy Sommer und Felix Pöhland aus der Stadt Prina v.l.n.r.  © Stadt Pirna

1. Kurzvorstellung

Candy Sommer: Leiter Polizeirevier Pirna

Felix Pöhland. - seit März 2020 als Koordinator für Kommunale Prävention bei der Stadtverwaltung Pirna tätig.

2. Wie sind Ihre Erfahrungen mit ASSKomm?

C.S. Die Strategie ist ein Angebot, relevante Akteure der kommunalen Prävention neu oder wieder in einem Netzwerk zu bündeln. Dieses Angebot wird überwiegend gut angenommen. Es gelingt somit, verschiedene Aspekte einer Thematik auf Augenhöhe zu beleuchten und einen Problemlösungsprozess schneller voranzutreiben. Durch die erstellte Sicherheitsanalyse wurde konkrete Handlungsfelder bereits identifiziert. Der Stadt Pirna kommt hierbei federführend die Aufgabe zu, diese Handlungsfelder strategisch zu bewerten, Schwerpunkte zu setzen und unter Beteiligung der unterschiedlichen Akteure entsprechende Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Mit Einrichtung einer Stelle des Präventionskoordinators im Fachdienst Demokratie, Prävention und Migration kann sie dieser Rolle gerecht werden.

F.P. Durchweg positiv. ASSKomm unterstützt die teilnehmenden Kommunen beim Aufbau eines umfassenden Netzwerks und bietet  bedarfsgerechte Fort- und Weiterbildungsangebote an, insbesondere das Beccaria-Qualifizierungsprogramm zur Fachkraft für Kriminalprävention.

3. Was ist in Ihrer Zusammenarbeit mit ASSKomm besonders hilfreich?

C.S. Durch die Intensivierung der Netzwerkarbeit bekommt man ein größeren Verständnis für die Arbeit der jeweiligen Akteure. Nicht zuletzt hilft dies auch bei der Bewältigung operativer bzw. täglicher Aufgaben. Nach dem Motto „In der Krise Köpfe kennen“ kann auf kurzem Weg ein Rat oder Hilfe eingeholt werden.

F.P.  ASSKomm bündelt die Erfahrungen anderer Kommunen und die Ergebnisse wissenschaftliche eruierter Projekte im Rahmen der Kommunalen Prävention. Kommunen können sich unkompliziert beraten und ggf. durch Coaches begleiten lassen. 
Vor allem die spezifischen Fortbildungsangebote sind in doppelter Hinsicht gewinnbringend. Auf der einen Seite erfolgt die Vermittlung von praxisbezogenem Fachwissen und auf der anderen Seite bietet sich die Gelegenheit, sich mit anderen Akteuren auszutauschen. Dieses bereits mehrfach erwähnte Netzwerk ist die Essenz von ASSKomm.
ASSKomm-Mitgleider haben zudem die Möglichkeit eine Sicherheitsanalyse in Ihrer Kommune durchführen zu lassen. Neben der Analyse von Kriminalität, Viktimisierung und kommunalspezifischen Faktoren werden im Rahmen einer Bürgerbefragung Daten zu den Themenkomplexen „subjektive Sicherheit und Lebensqualität in der Kommune“ erfasst und ausgewertet. Diese Ergebnisse dienen als Grundlage zur Erstellung einer bedarfsgerechten kommunalen Präventionsstrategie.

4. Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Arbeit in der kommunalen Prävention?

C.S. Durch die Bearbeitung von Sachverhalten ist die Polizei in der Lage, sich entwickelnde Brennpunkte zu erkennen. Zeichnen sich wiederkehrende Ursachen ab, muss es an die Bekämpfung dieser gehen. Hier verstehe ich es als Aufgabe, relevante Informationen datenschutzkonform im Präventionsrat vorzutragen und diese nach Bewertung an die dafür zuständigen Präventionsakteure zu steuern.

F.P.  Ein Schwerpunkt bildet die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Lenkungsgruppensitzungen unseres kommunalen Präventionsnetzwerks in Pirna (PNP). Dazu gehört auch die Evaluation und die Berichterstattung über die Wirksamkeit der im Gremium beschlossenen Maßnahmen. Der Koordinator fungiert als Bindeglied zwischen der Lenkungsgruppe und den Stadtteilbezogenen Arbeitsgruppen und lenkt damit den notwendigen Informationsaustausch.
Den zweiten Schwerpunkt bildet die Flankierung der Sicherheitsanalyse einschließlich der damit verbundenen Komponente Bevölkerungsbefragung

5. Was möchten Sie mit Hilfe von ASSKomm für Ihre Kommune erreichen?

C.S. Die objektive Sicherheitslage in Pirna kann als gut bezeichnet werden. Dies findet sich jedoch oftmals nicht im Sicherheitsempfinden der Menschen wieder. Ein besonderes Anliegen von ASSKomm sollte sein, dass das Sicherheitsgefühl gesteigert und auf einem dauerhaft hohem Niveau gehalten wird.

F.P. Mithilfe von ASSKomm möchten wir eine kommunalspezifische Präventionsstrategie implementieren und damit sowohl Kriminalitätsfurcht abbauen als auch die Lebensqualität in Pirna weiterhin verbessern.

6. Was möchten Sie den Kommunen mitgeben, welche noch nicht Mitglied der ASSKomm-Community sind?

C.S. ASSKomm bietet den Kommunen die Chance, sich die Präventionslandschaft vor Ort neu zu erschließen. Durch das Coaching des Landespräventionsrates wird eine breite Hilfe angeboten. Neben einer professionellen Beratung zum Aufbau und zur Struktur eines kommunalen Präventionsrates gibt es auch Hilfestellungen zur Beantragung von Fördermitteln.

F.P. Mitglied werden und von Expertise und Erfahrungen aus dem Bereich kommunalen Prävention profitieren.

 

 

Christiane Wasielewski - die Koordinatorin des KPR Reichenbach i. V.

Portraifoto von Christiane Wasielewski. © Stadt Reichenbach i. V.

Kurzvorstellung
Ich heiße Christiane Wasielewski und bin die Koordinatorin des Kriminalpräventiven Rates in der Stadtverwaltung Reichenbach i.V.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit ASSKomm?
Um eine effektive kommunale Präventionsarbeit zu leisten, braucht es ein präventives Netzwerk mit vielen unterschiedlichen Akteuren. Informationen werden ausgetauscht und weitergegeben. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.

Was ist in Ihrer Zusammenarbeit mit ASSKomm besonders hilfreich?
Hilfreich ist die Bündelung zahlreicher Akteure aus unterschiedlichen Fachämtern.

Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Arbeit in der kommunalen Prävention?
Die Schwerpunkte setzen wir in den bereits bestehenden vier Arbeitsgruppen: 

  • AG »Gegen Jugendkriminalität«
  • AG »Migration«
  • AG »Städtebauliche Kriminalprävention«
  • AG »Obdachlosenhaus«

In der Stadt Reichenbach brodelt seit Monaten ein immer größeres Müllproblem. Leider sind die Probleme der illegalen Müllentsorgung in den zurückliegenden Wochen weiter angestiegen. Das Ordnungsamt registriert einen deutlichen Anstieg an Bürgerbeschwerden. Um unsere Stadt dauerhaft von Müll und Unrat zu befreien möchten wir das Projekt »Saubere Stadt Reichenbach« starten. Die neu gegründete Arbeitsgruppe sucht gezielt nach Lösungswegen, um zukünftig besser und schneller gegen wilde Müllablagerungen, offene oder umgekippte Mülltonnen, illegale Ablagerungen von Müll in der Nähe von Wertstoffbehältern oder unsachgemäße Sperrmüllablagerungen vorzugehen.

Was möchten Sie mit Hilfe von ASSKomm für Ihre Kommune erreichen?
Mit Hilfe von ASSKomm möchten wir ein stabiles und dauerhaftes Netzwerk mit möglichst vielen fachlichen Akteuren knüpfen. Ziel ist die Wiederherstellung der Sicherheit und Ordnung in der Stadt Reichenbach.

Was möchten Sie den Kommunen mitgeben, welche noch nicht Mitglied der ASSKomm-Community sind?
Mitglied der ASSKomm-Community werden, weil Kommunale Prävention Teamarbeit ist, und es für eine effektive kommunale Präventionsarbeit ein wirksames Netzwerk an Akteuren braucht.

 

Jens Hentschel-Thöricht - Motivator kommunaler Prävention in Seifhennersdorf

Portrait von Jens Hentschel-Thöricht © Stadt Seifhennersdorf

Kurzvorstellung
Jens Hentschel-Thöricht, Amt für Ordnung und Sicherheit der Stadt Seifhennersdorf
 
Wie sind Ihre Erfahrungen mit ASSKomm?
ASSKomm war in Seifhennersdorf lange Zeit unbekannt. Durch die Behandlung des Themas »kommunaler Präventionsrat« im Stadtrat Zittau auf das Thema aufmerksam geworden, habe ich die Etablierung eines solchen in der Stadt Seifhennersdorf Bürgermeisterin Karin Berndt empfohlen. 
Bis zur Beschlussfassung durch den Stadtrat konnten offene Fragen mit der Geschäftsstelle des Landespräventionsrates zielführend und schnell geklärt werden. Im Zuge dessen entstand auch Kontakt mit Kommunen, die bereits länger in diesem Thema arbeiten. Bisher haben wir in Seifhennersdorf nur positive Erfahrungen gesammelt.
 
Was ist in Ihrer Zusammenarbeit mit ASSKomm besonders hilfreich?
In der Zusammenarbeit ist als besonders positiv anzumerken, dass die Ansprechpartner schnell und einfach erreichbar sind. Kompetente Mitarbeiter, erreichbar, perfekt.
 
Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Arbeit in der kommunalen Prävention?
Schwerpunkte des kommunalen Präventionsrates der Stadt Seifhennersdorf werden sein:

  • alkoholisierte und alkoholkonsumierende Personen im öffentlichen Raum,
  • Grenzkriminalität und
  • Beschaffungs- und Drogenkriminalität.

Was möchten Sie mit Hilfe von ASSKomm für Ihre Kommune erreichen?
Der Aufbau und die stetige Fortentwicklung eines Netzwerkes mit gewinnbringenden Akteuren für eine dauerhafte Etablierung einer präventiven Struktur ist eine der wichtigsten Aufgaben der städtischen Koordinierungsstelle. Nur so kann nachhaltig und erfolgreich eine Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung herbeigeführt werden.
 
Was möchten Sie den Kommunen mitgeben, welche noch nicht Mitglied der ASSKomm- Community sind?
Anderen Kommunen mitgeben? Packen Sie es an! Mit ASSKomm und der Geschäftsstelle Landespräventionsrates haben Sie die Möglichkeit, Probleme in der Kommune aktiv mit der engagierten Bürgerschaft anzugehen.
 

 

Gute Zusammenarbeit zwischen der Stabsstelle Kommunale Prävention und dem Ordnungsamt in Zwickau

Nicola Niedernolte links und Rainer Kallweit rechts stehen vor eine Wand mit Bildern und Texten über Zwickau. © Stadt Zwickau

Kurzvorstellung
Rainer Kallweit – Leiter Ordnungsamt Zwickau
Nicola Niedernolte – Stabsstelle Kommunale Prävention Stadtverwaltung Zwickau

Wie sind Ihre Erfahrungen mit ASSKomm?
Innerhalb von ASSKomm haben wir viele Partner aus ganz unterschiedlichen Bereichen gefunden, die sich mit der Kommunalen Prävention auseinandersetzen. Der produktive Austausch bringt zahlreiche gute Ideen hervor.

Was ist in Ihrer Zusammenarbeit mit ASSKomm besonders hilfreich?
Die Angebote von ASSKomm insbesondere die Beratung, Fördermittel, Weiterbildung und Coaching begleiten uns auf dem Weg die Kommunale Prävention in Zwickau weiterzuentwickeln. So konnten wir im vergangenen Jahr die Stabsstelle Kommunale Prävention einrichten und in Zwickau einen Kommunalen Präventionsrat gründen.

Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Arbeit in der kommunalen Prävention?
Unsere Aufgabe sehen wir vor allem in der Vernetzung und der Bündelung von Ressourcen innerhalb der Kommune. Es geht darum, einen Überblick über die bestehenden Angebote zu gewinnen und zu erfassen, wo Bedarfe bestehen. In Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort begleiten wir die Entwicklung und Umsetzung von Präventionsprojekten. Dabei geht es sowohl um klassische Präventionsprojekte, die ein bestimmtes Problem in den Fokus nehmen, als auch um jegliche Projekte die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Erste Schwerpunkte die wir uns auf die Agenda gesetzt haben, sind die Bereiche Sucht, Graffiti, Schulverweigerung, Fahrradsicherheit und Quartiersentwicklung. Ein zweiter großer Schwerpunkt liegt in der Information der Bürger, der Schaffung von Beteiligungsmöglichkeiten und niedrigschwelligen Angeboten.

Was möchten Sie mit Hilfe von ASSKomm für Ihre Kommune erreichen?
Ein gezieltes Präventionsmanagement für die Stadt Zwickau.

Was möchten Sie den Kommunen mitgeben, welche noch nicht Mitglied der ASSKomm-Community sind?
Nehmen Sie auf jeden Fall den Austausch innerhalb von ASSKomm wahr. Welche Ansätze und Möglichkeiten für eine Kommune sinnvoll und hilfreich sind, ist ganz individuell, aber um diese zu kennen und das Beste für Ihre Kommune herauszuholen, lohnt es sich innerhalb der ASSKomm vernetzt zu sein. Denn Sicherheit ist ein Thema was die Menschen überall beschäftigt.

 

Ralph Lippert vom Kommunalen Präventionsrat der Stadt Meißen

Ralph Lippert steht am rechten Bildrand und erläutert das Organigramm des Kommunalpräventiven Rates, welches an die Wand hinter im projiziert wurde. Links neben Ralph Lippert steht ein Flipchart. © Stadt Meißen

Kurzvorstellung
Ralph Lippert
Sachbearbeiter Soziale Beratung / Streetwork
Koordinator kommunaler Präventionsrat der Stadt Meißen
Familienamt
Stadtverwaltung Meißen

Wie sind Ihre Erfahrungen mit ASSKomm?
Es gibt eine sehr enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Landespräventionsrat und dem Institut für Beratung, Bildung und Begleitung e.V. (Institut B3).
Sehr hilfreich und interessant ist die Teilnahme an den durchgeführten Workshops und Seminaren.

Was ist in Ihrer Zusammenarbeit mit ASSKomm besonders hilfreich?
Für mich persönlich ist die Teilnahme und der erfolgreiche Abschluss am BECCARIA Qualifizierungsprogramm »Fachkraft für Kriminalprävention« wichtig. Die Seminare waren inhaltlich, methodisch und in der Art der Durchführung sehr lehrreich und hilfreich für die weitere Arbeit als Koordinator des kommunalen Präventionsrates.
Ebenso hilfreich ist die fachliche und organisatorische Unterstützung durch den Landespräventionsrat sowie die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Beratungen durch das Institut B3 e. V. Nicht zuletzt die sehr gute und konstruktive inhaltliche Zusammenarbeit mit dem Coach des Instituts B3 e. V.

Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Arbeit in der kommunalen Prävention?
Zur Zeit liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit in der Umsetzung von fünf Projekten des Präventionsrates:

  1. gemeinwesenorientierte mobile Jugend- und Familienarbeit (Streetworkarbeit) in der Stadt Meißen
  2. Graffiti
  3. Sucht und Abhängigkeit
  4. innere und äußere Sicherheit an Schulen
  5. ambulant betreutes Wohnen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit

Was möchten Sie mit Hilfe von ASSKomm für Ihre Kommune erreichen?
Die wichtigsten Ziele sind:

  • Neuaufbau und Strukturierung des kommunalen Präventionsrates der Stadt Meißen,
  • Durchführung einer Sicherheitsanalyse im Stadtgebiet Meißen und
  • Verbesserung der Zusammenarbeit der örtlich relevanten Träger.

Was möchten Sie den Kommunen mitgeben, welche noch nicht Mitglied der ASSKomm-Community sind?
Die Mitgliedschaft in der ASSKomm-Community ist wichtig für die eigene inhaltliche und konzeptionelle Arbeit.
Die Vernetzungstreffen der ASSKomm-Kommunen geben die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches über die inhaltliche Arbeit anderer Kommunen, die Ideen und Probleme und eben auch neue Denkanstöße für die eigene Arbeit.

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