Einblicke aus der Wissenschaft: Soziales Unbehagen bei Obdachlosigkeit
Unser Thema aus der Rubrik Einblicke in die Wissenschaft: Das Unbehagen als Zeichen von Menschlichkeit und die Mechanismen seiner Verdrängung - ein Beitrag zum Verständnis vom Umgang mit obdachlosen und marginalisierten Menschen
Beim Netzwerkcafé am Donnerstag, 15. Januar 2026, 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr, steht der Umgang mit obdachlosen und marginalisierten Menschen im Zentrum. Dr. Elena Brushinski, Bremen hat geforscht zur »Theorie des Unbehagens«. Menschen verspüren meist ein impulsives Unbehagen in der Begegnung mit vulnerablen und als benachteiligt gedeuteten Menschen, eigentlich ein Zeichen von Menschlichkeit. Dieses Gefühl wird unter verschiedenen theoretischen Sichtweisen diskutiert: es geht um Verantwortung und die allgemeine Abhängigkeit voneinander, die jeden Menschen betrifft. Und Mechanismen, die zur Verdrängung bzw. »Nicht-Wahrnehmung« des Unbehagens führen. Der Vortrag soll eine neue Deutungsweise für alltägliche Begegnungen anbieten. Die anschließende Diskussion soll Raum geben, sich mit Fragen rund um Verantwortung, Stigmatisierung und sozialer Unsichtbarkeit auseinanderzusetzen.
Unsere Referentin ist Dr. Elena Brushinski, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS GmbH, Abteilung Prävention und Evaluation, Forschungsgruppe Implementationsforschung und psychische Gesundheit
Link zur Publikation: https://content-select.com/de/portal/media/view/6047368f-0938-4a6e-92e5-389bb0dd2d03
Anmeldung
Wir hosten das Netzwerk-Café über Webex Meetings bei AKIM in München.
Wir bitten Sie, sich über diesen Link zum Veranstaltungsportal der Stadt München bis spätestens 9. Januar 2026 zu registrieren:
Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung am 12. Januar 2026 in separater Mail den Link zur Webex-Veranstaltung. Eine Antwort per Mail an uns sowie das Zusenden von ausgefüllten Datenschutzerklärungen entfällt somit.
Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Ihnen!