18.09.2026

Kristian Bley

Portrait von Kristian Bley draußen
© Stadt Glauchau

Kristian Bley ist der Koordinator der Koordinierungsstelle Kommunale Prävention der Stadt Glauchau und ASSKomm des Monats September 2026.

Kurzvorstellung (Name, Funktion in der Kommune)

Hallo liebe Leser. Mein Name ist Kristian Bley. Ich bin seit dem 1. September 2025 Koordinator der Koordinierungsstelle Kommunale Prävention in der Stadt Glauchau.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit ASSKomm?

Durch die Landesstrategie wird das Thema Präventionsarbeit in den Kommunen sichtbarer. Damit können die regionalen Akteure in den Bereichen Soziales, Verwaltung und Politik an einen Tisch gebracht und Lösungen entwickelt werden, die einen besonderen Mehrwert für die Bürger in ihrem täglichen Lebensumfeld bieten. Insbesondere die unterstützende Finanzierung nach der RL KommPräv bringt die Präventionsarbeit durch den Aufbau der Strukturen weit voran. Mithin ist die Ansiedlung des Themas an den obersten Spitzen in der Politik ein sichtbares Zeichen für das Interesse an Prävention.

Was ist in Ihrer Zusammenarbeit mit ASSKomm besonders hilfreich?

Die überregionalen Austausche mit anderen Koordinatoren der Städte und Gemeinden helfen, die Probleme, welche vor Ort und auch in anderen sächsischen Gemeinden vorherrschen, gemeinsam und schneller zu lösen. Auch profitiert die Allianz durch den regelmäßigen Austausch mit Experten der mannigfaltigsten Fachrichtungen. Dadurch stellt dies eine unerlässliche Stütze in deren Bewältigung dar.

Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Arbeit in der kommunalen Prävention?

In der Vergangenheit bildeten hauptsächlich Präventionsmaßnahmen im Bereich Vandalismus den Schwerpunkt. Mein Anspruch ist es, ein flächendeckendes Angebot für die Bürger der Stadt Glauchau anzubieten, da Prävention in fast allen Bereichen unseres Lebens eine Rolle spielt. Angefangen bei der Verkehrserziehung von Erwachsenen durch Kitakinder, über die Übernahme und Pflege einer Parkanlage durch Jugendliche bis hin zum Präventionstag für Senioren. Dabei sind die Nutzung und der Einsatz von Sozialen Medien unerlässlich. Das Ziel in der Stadt ist es stets, dem Bürger einen guten Mehrwert zu vermitteln, welcher ankommt und bleibt.

Was möchten Sie mit Hilfe von ASSKomm für Ihre Kommune erreichen?

Mithilfe von ASSKomm möchte ich, dass die Präventionsarbeit in der Stadt weiter aufgebaut wird, die Akteure intensiver in Prozesse eingebunden und Führungskräfte sowie Politik von den Vorteilen der Prävention überzeugt werden. Durch ASSKomm soll dieses Thema in der Stadt nicht nur abgearbeitet, sondern gelebt werden.

Was möchten Sie den Kommunen mitgeben, welche noch nicht Mitglied der ASSKomm-Community sind?

Die Landesstrategie ASSKomm bildet den Grundstein der Präventionsarbeit in Sachsen. Dadurch ist es möglich, in seiner eigenen Kommune Netzwerke aufzubauen, Maßnahmen durchzuführen und später Folgekosten zu sparen. Gehen Sie in die ASSKomm-Kommunen und informieren Sie sich über die dort geleistete Arbeit und vollzogenen Projekte. Sie werden sehen, Präventionsarbeit lohnt sich und kann zu einer starken Gemeinschaft in der Stadt führen, gemäß dem Motto »Herausforderungen sind Chancen«.

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