Theresa Brandt
Theresa Brandt ist die Koordinatorin des Kommunalen Präventionsrats der Stadt Leipzig und ASSKomm des Monats Oktober 2026.
Kurzvorstellung (Name, Funktion in der Kommune)
Mein Name ist Theresa Brandt und seit November 2019 bin ich beim Kommunalen Präventionsrat der Stadt Leipzig tätig, welcher beim Ordnungsamt der Stadt Leipzig angegliedert ist.
Wie sind Ihre Erfahrungen mit ASSKomm?
Unsere bisherigen Erfahrungen mit ASSKomm und dem Landespräventionsrat sind bislang eher durch einen punktuellen Kontakt geprägt. Gleichwohl nehmen wir die Angebote und die fachliche Unterstützung grundsätzlich positiv wahr.
Insbesondere die Möglichkeit des fachlichen Austauschs, der Vernetzung mit anderen Kommunen und des Zugangs zu praxisorientierten Impulsen wird aus unserer Sicht als wertvoll für die kommunale Präventionsarbeit eingeschätzt. Auch wenn wir diese Möglichkeiten bislang noch nicht umfassend genutzt haben, sehen wir darin ein gutes Potenzial für die weitere Entwicklung von Präventionsstrukturen.
Was ist in Ihrer Zusammenarbeit mit ASSKomm besonders hilfreich?
Besonders hilfreich sind für uns die digitalen Angebote wie der ASSKomm-Dialog. Darüber erhalten wir wertvolle Impulse über ein praktikables Online-Format und haben beispielsweise über diesen Weg einen Referenten für unseren diesjährigen Präventionstag kennengelernt. Derartige Angebote bieten aus unserer Sicht eine gute Möglichkeit, fachlichen Austausch und Vernetzung unkompliziert zu fördern.
Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Arbeit in der kommunalen Prävention?
Der Schwerpunkt der kommunalen Präventionsarbeit in Leipzig liegt derzeit insbesondere auf dem öffentlichen Raum und den damit verbundenen Herausforderungen. Im Fokus stehen dabei vor allem wahrgenommene Unordnungsphänomene, unterschiedliche Nutzungsinteressen und daraus entstehende Nutzungskonflikte sowie die Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls. Häufig stehen diese Themen in Zusammenhang mit Fragen zu Obdachlosigkeit und den Folgen von Substanzkonsum im öffentlichen Raum, die einen abgestimmten, ressortübergreifenden Ansatz verschiedener Dezernate und Ämter der Stadtverwaltung bedürfen.
Was möchten Sie mit Hilfe von ASSKomm für Ihre Kommune erreichen?
Über den Verbund möchten wir insbesondere den fachlichen Austausch und die Vernetzung mit anderen Kommunen suchen. Es ist sinnvoll von den Erfahrungen anderer Kommunen zu profitieren und gemeinsam praxisnahe Lösungsansätze weiterzuentwickeln. Darüber hinaus bietet ASSKomm aus unserer Sicht gute Möglichkeiten, fachliche Impulse zu setzen und aufzunehmen, geeignete Ansprechpartner und Referierende zu finden und die eigene kommunale Präventionsarbeit weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wünschen und erhoffen wir uns eine noch stärkere Sichtbarkeit der Kommunalen Kriminalprävention, bspw. durch Fachtage oder den Landespräventionstag, für die Themen, die Kommunen bewegen. Insbesondere das Verständnis für und die Etablierung eines ressortübergreifenden Ansatzes in der kommunalen Zusammenarbeit, spielt für uns dabei eine wichtige Rolle.
Was möchten Sie den Kommunen mitgeben, welche noch nicht Mitglied der ASSKomm-Community sind?
Kommunen, die bislang noch nicht Mitglied sind, würden wir empfehlen, die Möglichkeiten von ASSKomm aktiv kennenzulernen und den Austausch mit dem Landespräventionsrat und anderen Kommunen zu suchen. Gerade bei komplexen Herausforderungen der Kommunalen Kriminalprävention kann es hilfreich sein, von den Erfahrungen anderer zu profitieren, fachliche Impulse aufzunehmen und Ansprechpartner aus unterschiedlichen Bereichen kennenzulernen und miteinander zu vernetzen.