23.09.2021

ASSKomm-Fachtagung

Graphisch wird eine Kommune mit Kirche und Häusern dargestellt. Davor stehen fünf Personen die ein Banner mit der Aufschrift Allianz Sichere Sächsische Kommunen hochhalten. © LPR

Kommunale Prävention – Reagieren, bevor es zu spät ist

Am Dresdner Flughafen, wo in der Regel Flieger in Richtung Spanien, Griechenland oder Portugal abheben, ging es heute – nahe der Besucherlounge – um kommunale Prävention. Der Airport war Veranstaltungsort der zweiten Fachtagung zur Allianz Sichere Sächsische Kommunen, kurz »ASSKomm«, die Amtschef Thomas Rechentin eröffnete.

Dem 2019 gestarteten Präventions-Netzwerk gehören mittlerweile 44 Kommunen an, 121 haben sich bezüglich Kommunaler Prävention beraten lassen. In dem Projekt vernetzen sich mehrere Akteure auf kommunaler Ebene – Sportvereine, Kulturvereine, Kirchen, Polizei, auch die Stadtreinigung und das Grünflächenamt – um Kriminalität präventiv zu bekämpfen.

In verschiedenen Workshops wurde heute u. a. zu Themen wie „Einbindung der Zivilgesellschaft – Von Bürgerbefragung bis Mitwirkung“, „Gemeinsam sicher im Quartier – Stadtentwicklung im kriminalpräventiven Kontext“ oder „Wutbürger – Widersprechen, aber wie?“ referiert und diskutiert.

Amtschef Thomas Rechentin: »Neben Bildung ist es das Thema ›Sicherheit‹, das die meisten Menschen im Freistaat Sachsen bewegt. Sicherheit ist ein Grundbedürfnis. Wir wollen sicher leben – auf der Straße, in der Wohnung, im Netz. Aber Sicherheit ist nicht allein eine polizeiliche Aufgabe. Die Würde des Menschen zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt – und deshalb nicht nur der Polizei. Wir als Freistaat nehmen diesen Auftrag ernst. Genau deshalb haben wir im Februar 2019 die Allianz Sichere Sächsische Kommunen, kurz ›ASSKomm‹ ins Leben gerufen.«

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