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Good Practice

Schwarze Tafel mit der Schrift Kompetenz + Erfahrung = Lösung © LPR

Hier finden Sie Programme und Projekte, die sich in der Praxis bereits bewährt haben. Diese Aufstellung befindet sich im Aufbau, so dass kontinuierlich neue Projekte hinzugefügt werden.

Nationale Zentrum Kriminalprävention (NZK)

Logo des NZK weißer Grund mit den drei Buchstaben

© NZK

Wegweiser Prävention

Ein weißes Männchen steht vor einem Wegweiser

© Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)

Grüne Liste Prävention

Das Logo zeigt die Ampelfarben, welche die Wirksamkeit der Projekte auf der grünen Liste Prävention darstellen sollen.

© Landespräventionsrat Niedersachsen

Bewährte Projekte

Projekt Restart in Reichenbach

Das Bild zeigt einen Lageplan des Skateparks. Dieser ist rot markiert.
© Stadt Reichenbach i. V.

Welche Möglichkeiten gibt es, die Bürger:innen aus Reichenbach i.V. ihren Kindern und Jugendlichen in der Stadt bieten können und gleichzeitig den Interessen anderer Personengruppen oder Generationen gerecht werden können? In Reichenbach i. V. sollen insbesondere Treffpunkte und Räume für Kinder und Jugendliche gefunden und geschaffen werden. An solchen Treffpunkten können sich die Kinder und Jugendlichen wohlfühlen und aufhalten, ohne dabei ihre Mitmenschen zu stören.

Themenbereich:
Jugendprojekt im öffentlichen Raum

Projektziele:
Die Arbeitsgruppe gegen Jugendkriminalität, die im Rahmen des Kommunalen Präventionsrates (KPR) der Stadt Reichenbach i.V. etabliert wurde, hat das Projekt »Restart2021« ins Leben gerufen. Welche Möglichkeiten gibt es, die Bürger:innen aus Reichenbach i.V. ihren Kindern und Jugendlichen in der Stadt bieten können und gleichzeitig den Interessen anderer Personengruppen oder Generationen gerecht werden können? Die Arbeitsgruppe gegen Jugendkriminalität beschäftigt sich genau mit dieser Fragestellung und will aktiv bei der Suche nach Alternativen und Möglichkeiten helfen. Dabei sollen insbesondere Treffpunkte und Räume für Kinder und Jugendliche gefunden und geschaffen werden. An solchen Treffpunkten können sich die Kinder und Jugendlichen wohlfühlen und aufhalten, ohne dabei ihre Mitmenschen zu stören. Zudem sollen auch Möglichkeiten gefunden werden, wie ein gemeinsames und gutes Miteinander verschiedener Generationen funktionieren kann. Das Projekt »Restart2021«, das maßgeblich wegen bzw. aufgrund eines aktiven Beteiligungs- und Mitwirkungsprozess von Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden konnte, ist ein erstes positives Ergebnis der Arbeitsgruppe gegen Jugendkriminalität. Meistens sind es einzelne Jugendliche oder Gruppen von Jugendlichen, die Gegenstände im öffentlichen Raum zerstören oder Gebäude und Einrichtungen beschädigen. Orte, die zerstört, verschmutzt und gefährlich sind, werden gemieden und verfallen nach und nach. Aufgrund dessen haben immer mehr Bürger:innen das Gefühl, sich nicht mehr sicher in der Stadt zu fühlen. Doch das Lebensgefühl in einer Stadt ist gebunden an das subjektive Sicherheitsempfinden.

Das Projekt in Reichenbach im Vogtland zeigt, dass sich präventive Arbeit lohnt. Denn es hat in einem ersten Schritt dazu beigetragen, dem Vandalismus, der Langeweile und der Frustration von Kindern und Jugendlichen entgegen zu wirken.

Handlungskonzept:
Der Bau für eine Sitzgelegenheit an der Skaterbahn am Unteren Bahnhof, der Rosa-Luxemburg-Straße begann am 21. Oktober 2021. Die Skaterbahn ist ein Hotspot der jungen Leute. Die Stadtverwaltung Reichenbach i.V. schafft mit dem Projekt »Restart2021« an der Skaterbahn eine neue Aufenthaltsmöglichkeit für ihre Nutzer:innen und errichtet eine Sitzgelegenheit mit einer Überdachung. Im Blick hat sie dabei insbesondere die Interessen vieler Kinder und Jugendlicher. Dadurch können sich dort Jugendliche ungestört aufhalten und haben ihren eigenen Platz ohne im öffentlichen Raum negativ aufzufallen. Die Tiefbauarbeiten der Sitzmöglichkeit hat die Firma »Tiefbau Safferthal GmbH« ausgeführt, die beiden Sitzbänke und die Überdachung aus Metall baute die Firma »Schlosserei« und »Blitzschutzbau Patrick Zirnstein« – beides Reichenbacher Firmen. »Restart« wird zu 90 Prozent aus einer Zuwendung zur Förderung von Projekten und Maßnahmen zur kommunalen Prävention, zweckgebunden für die Koordination des Kommunalen Präventionsrates und seiner Projekte mitfinanziert, sowie durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes finanziert.

Kontakt:
Stadtverwaltung Reichenbach im Vogtland
Markt 6, 08468 Reichenbach im Vogtland
08468 Reichenbach im Vogtland

Ansprechpartnerin: Christiane Wasielewski
E-Mail: wasielewski@reichenbach-vogtland.de 
Telefon: 03765-524 3058
Internet: www.reichenbach-vogtland.de 

 

Informationskampagne gegen Trickbetrug in Pirna

Auf weißem Hintergrund steht in Plauer dicker Schrift: Pirna
© Stadt Pirna

Neben dem Enkeltrick gibt es auch noch die Betrugsmasche des »Falschen Polizisten«. Dabei geben sich Betrüger:innen am Telefon als Polizist:in aus, erfahren die finanizielle Lage der Betroffenen und verschaffen sich unter Vorwänden, Zutritt zu deren Wohnungen. In Pirna ist diese Betrugsmasche vermehrt aufgetreten. Nun wurden Maßnahmen beschlossen, um Pirnaer Bürger:innen aufzuklären.

Themenbereich:
Informationskampagne zum Thema Trickbetrug in Pirna

Projektziele:
In der Lenkungsgruppensitzung des Präventionsnetzwerkes Pirna (entspricht dem Format eines KPR) vom 2. März 2022 informierte der Leiter des Polizeireviers Pirna, Candy Sommer, über die aktuell vermehrt im Landkreis und insbesondere in Pirna auftretende Betrugsmasche »Falscher Polizist«. Im Gremium wurden Maßnahmen beschlossen, um Pirnaer Bürger:innen auf breiter Ebene zu diesem Thema aufzuklären. Zum einen wurde ein Informationsblatt erstellt, welches über das Phänomen aufklärt und Handlungsempfehlungen aufzeigt. Zum anderen wird in Kooperation mit Pirna TV und der Polizeidirektion Dresden ein Fernsehbeitrag erstellt, der in einer gesonderten Seniorenausgabe erscheinen wird. Das Informationsblatt wird vorerst in den Gebäuden der Wohnungsgenossenschaft Pirna (WGP) ausgehängt, um die Mieter:innen zu informieren. Weitere Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften werden dazu zeitnah angefragt. Außerdem wurde ein Artikel zum Thema im »Pirnaer Anzeiger« veröffentlicht.

Wie funktioniert die Masche?
Bei der Betrugsmasche »Falscher Polizist« geben sich Betrüger:innen am Telefon als Polizist:in aus und erfragen unter Vorwänden die finanziellen Verhältnisse ihrer Opfer. Dann behaupten sie, dass Geld- und Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Deshalb werde ein/e Polizist:in in Zivil vorbeikommen, um diese abzuholen und in Sicherheit zu bringen. Die Opfer sollen ihre Ersparnisse diesem Fremden übergeben. Auch auf der Bank seien Geld und Wertsachen nicht sicher, lügen die Betrüger:innen und fordern ihre Opfer dazu auf, möglichst am gleichen Tag Konto und Depot zu räumen, um es nach Hause zu holen. Dort sollen sie es einem Unbekannten übergeben, der sich als Polizist:in in Zivil ausgibt.

Allein im ersten Quartal 2022 kam es im Großraum Pirna zu acht Anrufen falscher Polizeibeamt:innen bzw. Amtsträger:innen. Alle angerufenen Personen waren im Seniorenalter und wurden mit unterdrückter oder fingierter Rufnummer kontaktiert. In allen Fällen konnte jedoch das strafbare Motiv erkannt und das Telefonat beendet werden. Leider ist dies nicht immer so. In einem anderen Fall wurde eine Seniorin am 22. Februar 2022 vor ihrem Wohnhaus von zwei vermeintlichen Polizeibeamten angesprochen. Diese verschafften sich unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung und stahlen dort Bargeld in Höhe von 900 Euro.

Tipps der Polizei:

  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie den Dienstausweis von angeblichen Amtspersonen.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt.
  • Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Umfassend können Sie sich im Internet unter www.polizei-beratung.de informieren. Dort stehen auch Broschüren zum Download bereit.

Kontakt:
Stadtverwaltung Pirna
Koordinierungsstelle Kommunale Prävention
Am Markt 1/2 
01796 Pirna

Ansprechpartner: Felix Pöhland
E-Mail: praevention@pirna.de
E-Mail: felix.poeland@pirna.de
Telefon: 03501 556-254
Internet: Stadt Pirna

 

Stadtteilbegehung Plauen

Menschen stehen in einem Kreis und diskutieren
© Stadt Plauen

Vandalismus, Müll auf den Straßen und vor Häusereingängen sind ein größeres Problem in Plauen. Aus diesem Grund werden zwei mal im Jahr Stadtteilbegehungen durchgeführt. Diese sollen auf die Probleme der Stadt aufmerksam machen und die Bürger:innen in der Lösungsfindung miteinbeziehen.

Themenbereich:
Stadtbegehung mit dem Oberbürgermeister der Stadt Plauen

Projektziele:
Bereits seit Anfang der neunziger Jahre lädt der Oberbürgermeister der Stadt Plauen regelmäßig zu Stadtteilbegehungen ein.
Bereits im Vorfeld wird die Route auf der Basis von Meldungen, die aus dem Mängelmelder der Stadt kommen, Bürgerhinweisen und eigenen Erkenntnissen von der Leiterin Fachgebiet Bürgerbüro/Service/Wahlen vorbereitet. Die Begehung wird öffentlichkeitswirksam beworben, so dass möglichst viele Bürger:innen an der Veranstaltung teilnehmen können.

Handlungskonzept:
Neben den Mitarbeitenden aus der Verwaltung werden auch Träger öffentlicher Belange, große Wohnungseigentümer:innen und die Polizei eingeladen. Seit der Gründung des Kommunalen Präventionsrates (KPR) Plauen 2019 begleitet der Koordinator, Frank Zabel, diese Rundgänge. Themen des KPR wie:

  • Sauberkeit und Ordnung,
  • Containerstellplätze,
  • Zustand der Straßen,
  • Gehwege und
  • Graffiti

sind wichtige Indikatoren für das Sicherheitsgefühl der Bürger:innen. Hier können Anregungen gesammelt und in den Arbeitsgruppen (AG) wie der AG »Bauliche Prävention« oder der AG »Konfliktprävention« besprochen werden. Leider wurden durch die Anwesenden auch bei diesem Rundgang diverse Defizite festgestellt. Diese werden nun durch die Verantwortlichen geklärt. Was genau unternommen und veranlasst wurde, welche Ergebnisse erzielt werden konnten und was noch später zu klären ist, stellt der Oberbürgermeister den Bürger:innen ca. vier Wochen später auf einer Einwohnerversammlung vor.
Auf diese Art und Weise fühlen sich die Bürger:innen bei der Lösung von Problemen in ihrem Stadtteil mitgenommen und informiert. Die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung partizipieren von dem direkten Bürgerkontakt. Eine klassische win-win-Situation.

Kontakt:
Große Kreisstadt Plauen
Unterer Graben 1
08523 Plauen

Ansprechpartner: Frank Zabel
E-Mail: frank.zabel@plauen.de
Internet: KPR Plauen 

 

Kinderschutzprojekte in Deutschland

Viele Kinder sitzen an Schultischen und manche Melden sich
© LPR

Was bedeutet Kinderschutz? Kinderschutz beinhaltet alle rechtlichen Regelungen und Maßnahmen, die dem Schutz der Kinder dienen. Mögliche Kindeswohlgefährdung soll unterbunden und mit geeigneten präventiven Maßnahmen abgewendet werden. In Deutschland wurden bisher mehrere solcher Kinderschutzprogramme umgesetzt.

Angst und Gefahren gehören leider zum Alltagsleben von Kindern. Daher benötigen sie Unterstützung und geeignete Zufluchtsorte. Genau hier setzen die Kinderschutzprogramme an, die Kindern und Jugendlichen Zuflucht und Sicherheit bieten wollen.
So kann schon ein Schulweg ein Gefahrenweg sein, auf dem die Kinder Unterstützung und einen möglichen Zufluchtsort in dieser Umgebung brauchen.
Den Bus verpasst? Auf dem Schulweg gestürzt? Auf dem Weg zur Schule oder während der Freizeit kann Kindern und Jugendlichen jederzeit etwas passieren. Sie sind dann auf Hilfe angewiesen sind.

Daher wird mit den Kinderschutzprogrammen versucht, Anlaufstellen in den gesamten Stadtgebieten zu schaffen, welche den Kindern und Jugendlichen in Notsituationen Schutz bieten können. Die Anlaufstellen finden sich beispielsweise an Schulwegen wieder, darunter Apotheken, Bäcker, Kindergärten, aber auch Familienzentren, Institutionen und in Freizeiteinrichtungen. Jede Anlaufstelle hat ein unverwechselbares Symbol, das nach Stadt und Projekt unterschiedlich ist. An diesem Symbol können Kinder erkennen, wo sie in einer Notsituation Hilfe erhalten werden.

Gelber Hintergrund. Im Vordergrund sind drei hintereinanderstehende Kinder abgebildet, die neugierig gucken. Darunter steht in blau das Wort Notinsel © Notinseln

Notinseln

Die »Notinseln« hat die deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel ins Leben gerufen, um Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass sie hier Schutz und Hilfe im Notfall erhalten können. An 230 Standorten in ganz Deutschland signalisieren ca. 17.000 Geschäfte mit dem Notinsel-Zeichen, Sicherheit und Zuflucht.
Die beteiligten Geschäfte setzen mit Hilfe der deutschen Kinderschutzstiftung ein Zeichen für den Kinderschutz und gegen potenzielle Täter:innen.

»Notinsel«-Standorte in Sachsen:

  • Aue-Bad Schlema
  • Grimma
  • Jahnsdorf/ Erzgebirg
  • Johanngeorgenstadt
  • Schneeberg
  • Stollberg-Niederdorf
  • Burkhardtsdorf
  • Zschorlau

Somit ist es dem deutschlandweit größten Kinderschutzprojekt im öffentlichen Raum gelungen, Menschen zum Hinsehen und Handeln zu bewegen und den Alltagsgefahren von Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken.

Kontakt: Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel
Adresse:  Friedrich-Eberle-Str. 4d
76227 Karlsruhe-Durlach
Deutschland
Telefon: 0721 66985659
E-Mail: info@haensel-gretel.de
Webseite: Notinsel - Projekt Deutschland

Weitere Kinderschutzprojekte wurden bereits in der Vergangenheit nach und nach im gesamten Freistaat Sachsen umgesetzt.

Logo des Bärenstarken August, Projekt in Dresden © Bärenstarker August

Bärenstarker August Kinderschutzprojekt in Dresden

Die Anlaufstellen des »Bärenstarken August« für Kinder und Jugendliche werden über das gesamte Dresdner Stadtgebiet verteilt. Bei diesem Projekt können sich auch Eltern und Elternsprechende beteiligen. Angesehene und beliebte Geschäfte, sowie Institutionen, welche die Voraussetzungen für die Mitwirkung an Kinderschutzprojekten erfüllen, können von Eltern und Elternsprechern der einzelnen Schulen empfohlen werden.
Welche Geschäfte und Institutionen bei dem Projekt dabei sein dürfen, entscheiden die Vertreter des Kreiselternrates, des Stadtjugendrings und des Kinderschutzbundes. Sie suchen die empfohlenen Geschäfte und Einrichtungen auf und sprechen sie wegen einer Mitwirkung an.

Die vorgeschlagenen Geschäfte werden zuvor aufgrund mehrerer Kriterien sorgfältig geprüft. Solche Auswahlkriterien sind beispielsweise:

  • Es sollen grundsätzlich mindestens zwei anwesende Mitarbeitende vorhanden sein. Ausnahmen sind aber, in besonderen Einzelfällen und nach eingehender Prüfung, möglich.
  • Das Geschäft soll keine Merkmale aufweisen, die Kinder ängstigen und abschrecken können (z.B. dunkle Geschäftsräume, Hinterhöfe oder Hunde).

Haben sich die Beteiligten über die Aufnahme in das Kinderschutzprojekt geeinigt, so muss der/die Geschäftsinhaber:in der Veröffentlichung der Mitwirkung am Projekt zustimmen. Darauffolgend wird die Anlaufstelle im Internet bekannt gegeben. Auch muss der/die Geschäftsinhaber:in und dessen Mitarbeitende bestimmte Pflichten erfüllen:

  • Über aufgetretene Notfälle ist absolutes Stillschweigen gegenüber Dritten zu wahren und das Logo darf nicht unrechtmäßig verwendet werden.

Kontakt: Bärenstarker August
Adresse: Reckestraße 1
01187 Dresden
Sachsen
Telefon: 0351 4707006
Mobil: 0172 3757451
Webseite: Bärenstarker August Dresden

Ein animiertes Telefon streckt den Zeigefinger in die höhe wo daneben steht: Bei mir bist du sicher © KARO e.V.

NOTHALT Kinderschutzprojekt in Plauen

Das Projekt »NOTHALT« bietet Kindern und Jugendlichen derzeit 45 sichere Anlaufstellen im gesamten Plauener Stadtgebiet und Umland.
Mit dem Projekt »NOTHALT« soll der Schutz aller Kinder sowie die Zivilcourage der Plauener Bevölkerung weiter gestärkt und die Situation der Kinder nachhaltig verbessert werden.

Kontakt: Beratungs-und Informationsstelle Plauen
Adresse: Am unteren Bahnhof 12
08527 Plauen
Telefon: +49 (0)3741 4037999
Notfallnummer: 24 h +49 (0)173 9755374
E-Mail: c.schauer@karo-ev.de
a.ditscherlein@karo-ev.de
Webseite: Nothalt Plauen

Schutzhütten Kinderschutzprojekt in Tharandt

Das Schutzhüttenprojekt haben Tharandter Gewerbetreibende bereits vor Jahren ins Leben gerufen. Am 14. September 2017 lernten die Grundschüler der ersten Klassen bei einer Exkursion die einzelnen Anlaufstellen und ihre Vertrauenspersonen kennen. Dabei brachten die Kinder auch neue Aufkleber an. Der Aufkleber »Schutzhütte« symbolisiert eine sichere Anlaufstelle und ist an den beteiligten Geschäften und Einrichtungen der Stadt Tharandt sichtbar angebracht.

Kontakt: Schutzhütten in Tharandt
Adresse: Schillerstr. 5,
01737 Tharandt
Telefon:035203 / 3950
E-Mail: post@tharandt.de

ein hellblauer Hintergrund, auf dem Eine dunkelblaue Kugel abgebildet ist. Die Kugel symbolisiert die Weltkugel. Davor sind zwei gelbe Hände, die sich versuchen zu berühren © Leipziger Hilfepunkt

Hilfepunkt Kinderschutzprojekt in Leipzig

Der Leipziger »Hilfepunkt« wurde von dem Kommunalen Präventionsrat (KPR) Leipzig gegründet und mittlerweile beteiligen sich schon über 170 Teilnehmende an diesem Projekt.
Mit dieser Aktion wird ein Zeichen, für bürgerschaftliches Engagement und Verantwortung gegenüber Mitmenschen sowie Hilfsbereitschaft im Alltag, gesetzt.

Kontakt: Geschäftsstelle Kommunaler Präventionsrat Leipzig
Adresse: Prager Straße 118-136 Haus A
04317 Leipzig
Telefon: 0341 123-8847
E-Mail: kpr@leipzig.de
Webseite: Hilfepunktprojekt in Leipzig

 

»Ehrensache. Jetzt«

Auf einem Boden sind in dem Wort Ehrensache, Kerzen aufgestellt worden. Das Bild wurde aus der Vogelperspektive aufgenommen.
© Freiwilligenagentur der Bürgerstiftung Dresden - Matthias Rietschel

Die Ehrenamtsarbeit soll in ganz Sachsen gestärkt werden. Die digitale Vermittlung der Plattform »Ehrensache. Jetzt!« bringt die Einsatzstellen und die Freiwillige unkompliziert zusammen.

Themenbereich:
Ehrenamt in Sachsen

In Sachsen betreut und stärkt die Ehrenamtsagentur Sachen seit 2021 ehrenamtliche Aktivitäten in allen Regionen des Freistaates Sachsen. Diese agiert bürgernah, im Sinne einer Serviceagentur und übernimmt Aufgaben der Beratung und Vermittlung von Ehrenamtlichen und Fachexperten, sowie der Vernetzung zwischen den Akteuren.
Weitere Informationen: Ehrenamt in Sachsen

Ehrensache. Jetzt!

Seit 2019 betreibt die Freiwilligenagentur der Bürgerstiftung Dresden die Plattform www.ehrensache.jetzt zur Online-Vermittlung von Ehrenamtlichen in Dresden. Dank einer Förderung des Freistaates wird »Ehrensache. Jetzt« seit Oktober 2020 auf die sächsischen Landkreise erweitert.
»Ehrensache. Jetzt« ist eine Plattform, die den Menschen in Sachsen die Möglichkeit anbietet, online ein Ehrenamt zu finden, das zu ihren individuellen Interessen und zeitlichen Möglichkeiten passt. Organisierte gemeinnützige Einrichtungen in denen Ehrenamtliche aktiv sind, haben die Möglichkeit kostenfrei ein Inserat zu veröffentlichen. Die Freiwilligen können daraufhin direkt zu den Einsatzstellen Kontakt aufnehmen. Die digitale Vermittlung bringt Einsatzstellen und Freiwillige unkompliziert zusammen.

Das Ehrenamt kann neue Lern- und Lebenserfahrungen mit sich bringen, ermöglicht eine Qualifizierung neben dem Studium oder ist eine interessante Abwechslung im Ruhestand. Auf jeden Fall ist das Ehrenamt ein sinnstiftender Freizeiteinsatz. Es gibt viele Möglichkeiten, sich freiwillig zu engagieren: Hausaufgabenhilfe, Pflegende(r) im Seniorenheim, Unterstützung für Veranstaltungen, Telefonberatung, Transkription von Ton und Bild oder Einsatz in der Jugendfeuerwehr.
Ungefähr 30 Einsatzstellen sind bei dem Start von »Ehrensache. Jetzt« schon dabei.
Auf der Plattform können Interessierte zuerst ihren Landkreis und ihr Alter angeben. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit Handlungsfelder und Sprachkenntnisse auszuwählen.
Ein eigenes Koordinatoren-Team betreut die inhaltliche, redaktionelle und aktuelle Gestaltung der Plattform. Es ist auch in den jeweiligen Landkreisen unterwegs.

»Wir wollen die Aktiven rund ums ehrenamtliche Engagement im Landkreis Zwickau stärken und verbinden. Unser digitales Angebot kann die Arbeit vor Ort sinnvoll ergänzen. Ich bin begeistert, dass die Plattform schon jetzt rege genutzt wird und eine bunte Mischung an Möglichkeiten sichtbar wird, wo und wie sich Menschen einbringen können, um mitzugestalten.« sagt Henriette Stapf von der Bürgerstiftung Dresden, die als Koordinatorin im Landkreis Zwickau verantwortlich sein wird.

In folgenden Städten und Landkreisen kann das Angebot aktuell genutzt werden:

  • Stadt Dresden
  • Landkreis Zwickau
  • Landkreis Bautzen
  • Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
  • Landkreis Leipzig
  • Landkreis Nordsachsen
  • Landkreis Mittelsachsen
  • Landkreis Meißen
  • Landkreis Görlitz
  • Erzgebirgskreis

 

Themenbereich:
Ehrenamt in Zwickau

Die Ehrenamtsarbeit in Zwickau wird in vielen Bereichen durch den Beirat des Landesprogrammes »Wir für Sachsen« jedes Jahr mit vielzähligen Ehrenamtsinitiativen gefördert.
Zudem ist Zwickau Mitglied im Programm »Engagierte Stadt«, bei dem das SOS Kinderdorf Sachsen der Träger des Projektes ist.
Das Mehrgenerationenhaus Zwickau ist in einer Partnerschaft mit der Stadt Zwickau (Stadtentwicklung, GAIB, StA 40). In diesem Rahmen kann auch die Ehrenamtsarbeit gestärkt, initiiert und gefördert werden. Darüber hinaus wurde bereits 2018 eine Ehrenamtsbörse in Zwickau durchgeführt, an der sich viele Zwickauer Vereine und Initiativen beteiligten.
Ebenfalls hat 2019 das interkulturelle Ehrenamtsfest »zwikkolör« gemeinsam mit vielen Vereinen stattgefunden.

»Zwikkolör« Fest:

Seit dem 4. Mai 2019 wird zum vierten Mal interkulturell gefeiert, sich engagiert und informiert. Neu ist hierbei nur der Veranstaltungsname. Vorher hieß diese Veranstaltung »interkulturelles Fest und Freiwilligenmesse«. Seit 2019 trägt es aber den Namen »Zwikkolör«. Bekannt und bewährt bleibt allerdings das vielfältige und unterhaltsame Angebot.
»Zwikkolör« ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Programm »engagierte Stadt«, organisiert von der Stadt Zwickau, der Büro Gleichstellungs-, Ausländer-, Integrations- und Frauenbeauftrage mit der Integrationsberatungsstelle Zwickau, der Kunstplantage Zwickau e.V. und der Initiative »Engagiert Stadt«. Dieses Fest lädt jährlich alle Interessierten ein. Aufgrund der Covid19 Pandemie mussten die letzten »Zwikkolör« Feste leider abgesagt werden.

Kontakt:
Bürgerstiftung Dresden
Barteldesplatz 2
01309 Dresden

Ansprechpartnerin: Henriette Stapf
Koordinatorin Ehrenamtsplattform »Ehrensache. Jetzt!«
E-Mail: stapf@buergerstiftung-dresden.de
Telefon: 0351 3158123
Internet: www.ehrensache.jetzt

 

Trouble in the City – Stark ohne Drogen

Logo stark ohne Drogen, grüner Hintergrund und im Vordergrund ein Junge. Es sieht aus wie ein Sketch.
© Stadt Zwickau

Was braucht es in diesen gewandelten Zeiten, mit welchen Aktionen in der Suchtprävention erreichen wir heute junge Menschen? Darauf will das Modellprojekt »Trouble in the City- Stark ohne Drogen« eine Antwort geben und ein auf die Situation angepasstes Präventionsprogramm bieten.

Themenbereich:
Suchprävention

Projektziele:
Am 23. Juni 2021 startete das 2-jährige Modellprojekt »Trouble in the City – Stark ohne Drogen«, eine gemeinsame Initiative der Rotary Clubs Zwickau-Glauchau-Lichtenstein, der Stadtmission Zwickau, dem Landkreis und der Stadtverwaltung Zwickau.
Veränderter Suchtmittel-Konsum, neue Abhängigkeitsstrukturen, fehlende Präventions-Angebote in Corona-Zeiten.
Was braucht es in diesen gewandelten Zeiten, mit welchen Aktionen in der Suchtprävention erreichen wir heute junge Menschen?
Darauf will das Modellprojekt »Trouble in the City- Stark ohne Drogen« eine Antwort geben und ein auf die Situation angepasstes Präventionsprogramm bieten.
Gemeinsam mit Akteuren aus der Jugend- und Sozialarbeit sollen Ideen entwickelt, geplant, durchgeführt und geteilt werden.

Handlungskonzept:
Das Projekt bietet:

  • Info und Coaching für Aktionen zum Selbermachen
  • Kontakt zu Projektpartnern zur Durchführung von Aktionen
  • Auswertung und Zusammenfassung von Aktionen in einem Buch

Unterstützt wird mit Material

  • interaktive Ausstellung „High 5“
  • Cannabis-Präventions-Parcours
  • Surfsimulator
  • Beach-Flag und Aufsteller
  • Beamer
  • Postkarten zur Aktion, Infoflyer, T-Shirts

Mögliche Aktionen, Beispiele:

  • Elternaktion »Wie schütze ich meine Kinder?«
  • Surfsimulator als Imagination der eigenen Lebenswelt
  • Suchtmittel im Umfeld von Schulen
  • Gesprächsrunden mit Suchtbetroffenen sowie Buchlesung
  • Schauspiel zum Thema »Sucht«
  • Aktion »Skaten statt Drogen«
  • Filmabende

Seit dem Projektstart konnten bereits einige Aktionen umgesetzt und erste Erfahrungen gesammelt werden, u. a. am 9. Oktober im Rahmen des Festes »Youth 4 Move« im Areal der Lutherkirche in Zwickau. Hier konnten sich Jugendliche u. a. im Siebdruck, Graffitisprühen und Discgolf ausprobieren. Letzteres ist ein Frisbeesportspiel, das am gemeinsamen Stand der Stabsstelle Kommunale Prävention der Stadt und des Streetwork-Projektes der Stadtmission Zwickau angeboten wurde. Die spielerisch-entspannte Atmosphäre am Stand ermöglichte es, mit den jungen Leuten ins Gespräch zu kommen, deren Lebensziele zu hinterfragen und über das Modellprojekt »Trouble in the City - Stark ohne Drogen!« zu informieren. Dabei ging es nicht nur allgemein um Drogenaufklärung. Viel wichtiger war, zunächst eine Vertrauensbasis zu schaffen, individuelle (Drogen-)Erfahrungen der Jugendlichen zu sammeln, Motive für einen Drogenkonsum herauszufinden, gezielte Hilfsangebote zu unterbreiten und Chancen für positive Veränderungen zu bieten.

Schon in den Sommermonaten gab es im Rahmen des Modellprojektes einen Open-Air-Kinonachmittag und ein Skater-Angebot. Gezeigt wurde das Fantasy Abenteuer »Jumanji«, ein Streifen, in dem Mut und Stärke, aber auch Schwäche, eine Rolle spielen. Eine gute Grundlage, um im Nachgang mit den Jugendlichen darüber zu reden und sich zum Thema auszutauschen.

Bei der Aktion »Push your limits - Skaten statt Drogen« stand eher ein sportlich-versiertes und gesundes Körpergefühl im Focus. Zwei erfahrene Skateboarder informierten über die Skate-Historie und -Philosophie. Sie zeigten eine Skateboard-Animation, gingen aber auch auf die Risiken von Drogenmißbrauch ein. Am Ende ihrer Ausführungen durften die teilnehmenden Jugendlichen selbst erste Erfahrungen auf dem Board sammeln – natürlich unter fachlicher Anleitung.

Viele kleinere und größere Aktionen gemeinsam mit zahlreichen Partnern sollen im Rahmen des 2-jährigen Modellprojekts noch folgen.
Den Projekt-Initiatoren liegt besonders am Herzen, herauszufinden, mit welchen Aktionen in der Suchtprävention junge Menschen am besten erreicht werden können. Die verschiedenen Angebote zielen alle darauf ab, Jugendliche vor allem zum Nachdenken anzuregen, und sie zu animieren, Antworten auf die Frage »Was macht MICH stark im Leben?« zu finden.
Alle Aktionen, Eindrücke und Erfahrungen werden im Verlauf des Modellprojektes in einem Buch gesammelt und abschließend zusammengefasst. Dieses soll zukünftigen Präventionsschaffenden zur Verfügung gestellt werden.
Die Mittel für das Modellprojekt »Trouble in the City – Stark ohne Drogen« stellt Rotary Zwickau-Glauchau-Lichtenstein zur Verfügung. Federführend umgesetzt wird es über die Streetworker der Stadtmission Zwickau gemeinsam mit zahlreichen Partnern.

Kontakt:
Stabsstelle Kommunale Prävention
Stastverwaltung Zwickau
 Hauptmarkt 1
08056 Zwickau

Ansprechpartnerin: Nicola Niedernolte
E-Mail:KommunalePraevention@Zwickau.de 
Telefon:0375/83-1850
Internet: Stadt Zwickau
              Stabsstelle Kommunale Prävention

 

 

Zwei Projektwochen zum Thema Graffiti in Oschatz

Ein Plakat, mit den Anmeldedaten zu der Projektwoche in Oschatz vom 23. August bis zum 4. September. Unten sind zwei Männer abgebildet. Es handelt sich um das Thema Graffiti.
© Stadt Oschatz

Dieses Graffitiprojekt soll nicht nur die Kunst des Sprühens von Graffiti vermittelten, sondern auch zusätzlich präventive Arbeit leisten.

Themenbereich:
Graffiti Projektwochen zur Gestaltung der »Alten Badgastätte« und der Passage Stadthalle/Lidl

Projektziele:
In den Sommerferien vom 23. August bis zum 4. September 2021 plante das Jugendhaus »Sprungbrett« und die Oschatzer Freizeitstätten GmbH zwei Projektwochen zu dem Thema Graffiti.
Ziel der Projektwochen war es, legale Möglichkeiten zu finden, Graffiti zu sprühen, unansehnliche Schmierereien zu verhindern und auf die rechtlichen Folgen solcher Verunreinigungen hinzuweisen. Die Teilnehmenden sollten verinnerlichen, fremdes EigeAntum wertzuschätzen und sich für die Umsetzung eigener Ideen, Unterstützer zu suchen.
Eigene Sprache, eigene Ethik und eigener Stil, spezielle Materialien, entsprechende Zeit zur Planung und Teamwork – all das sollte in die praktische Arbeit einbezogen werden. Außerdem steht das Bewusstsein für die Achtung des Eigentums anderer in diesen Wochen im Vordergrund. Das Projekt versuchte vor allem Jugendliche miteinzubeziehen, die die Passage als Treffpunkt mit ihrem Freundeskreis nutzten.
Das Ziel lag darin, kleine Wandflächen in der Passage zu gestalten und Motive zu sprayen, die etwas mit Oschatz und der Lebenswelt der Teilnehmenden zu tun hatten.

Handlungskonzept:
Die ersten beiden Projekttage wurden neben dem theoretischen Arbeiten und dem Austausch, auch für bewusst eingebettete praktische Übungen und Aufgaben genutzt. Zum Abschluss des ersten Projekttages gab es an die Teilnehmenden bereits den Auftrag, sich Motive zu überlegen, die mit der Stadt Oschatz zusammenhängen.

Der dritte Projekttag durften die Teilnehmenden endlich an der Wand der »alten Badgastätte« sprayen. Das Gebäude der »alten Badgastätte« bot allen Beteiligten einen idealen Rahmen für eine gute Umsetzung der Projektinhalte.
Auch in der Folgewoche konnten sich die Kinder und Jugendlichen mit einbringen. Zur Verfügung stand eine Wandfläche in der Passage zwischen der Stadthalle und dem Lildl-Markt.
Dadurch war wiederum der Freiraum vorhanden, andere bzw. neue interessierte Jugendliche mit einzubeziehen. Diese fanden sich auch in der Alterspanne zwischen 14 und 19 Jahren.
Bei beiden Projektwochen bot das Jugendhaus einen Abschlussrahmen. Somit konnten die Projektwochen angemessen ausklingen und es gab die Möglichkeit, Rückmeldungen abzurufen. Beide Projektwochen erfuhren gute Rückmeldungen, verbunden mit dem Wunsch, weitere Angebote zu planen.

Der Jugendarbeiter der Stadtverwaltung Oschatz informierte, dass es für das nächste Jahr bereits eine Anfrage zur Gestaltung einer weiteren Passage gibt.
Die Mitarbeitenden des Jugendhauses stellten für die Herbstferien im Oktober ein Graffitiprojekt in Aussicht.

Kontakt:
Stadtverwaltung Oschatz
Neumarkt 1
04758 Oschatz

Ansprechpartner: René Werner
E-Mail: jugend.oschatz.org
Telefon: 03435/970-243
Internet:Stadt Oschatz 

 

Duale Bürgersprechstunde und Stadtteilbegehung mit Stadtteilmanager und Bürgerpolizisten im Stadtteil Pirna-Sonnenstein

Plakat des Projektes
© Stadt Pirna

In einer gemeinsamen Beratung beschlossen die Stadtverwaltung und das Polizeirevier Pirna, eine duale Sprechstunde und Stadtteilbegehungen mit Stadtteilmanager und Bürgerpolizisten im Stadtteil Pirna-Sonnenstein ins Leben zu rufen.

Themenbereich:
Duale Bürgersprechstunde und Stadtteilbegehung mit Stadtteilmanager und Bürgerpolizisten im Stadtteil Pirna-Sonnenstein

Im Jahr 2021 fungierte die Stadt Pirna als Modellkommune für eine Sicherheitsanalyse inklusive Bürgerbefragung mit dem Schwerpunkt »Zufriedenheit und subjektives Sicherheitsempfinden«. Aus der Befragung konnte entnommen werden, dass ein Großteil der Pirnaer Bürger:innen seinen/ihren zuständigen Bürgerpolizisten und dessen Aufgabenbereiche nicht kennen. Infolge dessen führte die Stadt Pirna im Stadtteil Sonnenstein eine duale Sprechstunde mit dem zuständigen Stadtteilmanager und Bürgerpolizisten ein. Interessierte Bürger:innen konnten sich über ein Buchungsportal auf der Homepage der Stadt Pirna für einen Termin anmelden. Die Beratung wurde anfangs wöchentlich angeboten. Allerdings mussten zu Beginn mehrere Termine krankheitsbedingt ausfallen. Die Beratungsmöglichkeit wurde im Zeitraum von Oktober 2021 – März 2022 angeboten (insgesamt 18 Sprechstunden à 90 min). Als das Angebot an den Start ging, galten zudem strengere Corona-bedingte Maßnahmen, welche eine Kontaktanbahnung erschwerten. Die Sprechstunde wurde nur selten von den Zielgruppen aufgesucht. Im Rahmen der Evaluation entschieden die beiden Akteur:innen, ein »aufsuchendes Angebot« im Rahmen einer Stadtteilbegehung durchzuführen. Die Bürger:innen haben somit die Möglichkeit, in ihrem Sozialraum mit den Akteur:innen der Stadtverwaltung und der Polizei ins Gespräch zu kommen ohne einen Termin zu buchen. Die Resonanz fiel bisher sehr positiv aus, und es konnten mehr Bürger:innen erreicht werden als mit der zentralen Variante. Die Stadtteilbegehung wird zukünftig wöchentlich durchgeführt. Die Zeiten können sowohl analog über Aushänge und Printmedien eingesehen werden als auch digital über die Internetseite der Stadt Pirna.

Themenbereich:
Gemeinsame Sprechstunde mit dem Stadtteilmanager und Bürgerpolizisten im Stadtteil Pirna-Sonnenstein

Projektziele:
Im Jahr 2021 wurde in der Großen Kreisstadt Pirna eine umfassende Sicherheitsanalyse inklusive einer Bürgerbefragung zum Thema »Lebensqualität und subjektive Sicherheit in Pirna« durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass nur ein geringer Teil der Befragten sowohl seinen zuständigen Bürgerpolizisten und dessen Aufgabengebiete kennt, als auch bestehende Beratungsangebote der Polizei nutzt.

Handlungskonzept:
In einer gemeinsamen Beratung beschlossen die Stadtverwaltung und das Polizeirevier Pirna, eine duale Sprechstunde mit Stadtteilmanager und Bürgerpolizisten im Stadtteil Pirna-Sonnenstein ins Leben zu rufen. Der interdisziplinäre Ansatz erfüllt dabei zwei wesentliche Aufgaben:

  • Zum Einen können Bürgeranliegen mit den Kompetenzen der Polizei und der Stadtverwaltung bearbeitet werden und
  • zum Anderen soll der direkte Kontakt mit dem Bürgerpolizisten einen vertrauensvollen Umgang zwischen den Bewohnern des Sozialraums und dem örtlichen Polizeirevier fördern.

Interessierte Bürger:innen können seit dem 12. Oktober 2021 via Telefon oder über die Internetseite der Stadt einen Beratungstermin buchen. Das kostenfreie Angebot findet in der Regel wöchentlich statt. Krankheitsbedingt mussten die Sprechstunden im Jahr 2021 deutlich minimiert werden. Allerdings waren die bisherigen Bürgertermine von hoher Intensität geprägt und lassen auf einen bestehenden Bedarf schließen. Das Format wird im Jahr 2022 fortgesetzt und soll perspektivisch auch in den Stadtteilen Copitz und Altstadt installiert werden.

Kontakt:
Stadtverwaltung Pirna
Koordinierungsstelle Kommunale Prävention
Ansprechpartner: Felix Pöhland
E-Mail: felix.poehland@pirna.de
oder     praevention@pirna.de
Telefon: 03501 556 254
Internet: Stadt Pirna

 

Schaut nicht weg - greift zum Handy!

Im Vordergrund sitzt ein Mann, Mirko Thomas mit dem Gesicht zur Kamera. Im Hintergrund ist eine Präsentation an der Wand, die die Kampagne "saubere Stadt" in Großenhain vorstellt.
Mirko Thomas  © Kristin Richter

Vorgestellt wird ein Video Clip von Mirko Thomas zur Kampagne "saubere stadt" in Großenhain. Der Clip bezieht sich auf das Thema Vandalismus, welches in Großenahin ein großes Problem darstellt.

Projektziele:

Vandalismus ist in Großenhain zu einem großen Problem geworden.
Die Innenstadt, Parks oder auch Fußgängertunnel sind massiv davon betroffen.
Daher hat der Großenhainer Filmemacher Mirko Thomas einen Film Clip gedreht, der den Vandalismus in der Stadt aufzeigt.
Dieser soll in der Filmgalerie am Frauenmarkt in Großenhain laufen.

Zusammenhängend mit dem Projekt »Sauberes Großenhain« wurde Mirko Thomas von der Stadtverwaltung Großenhain gebeten, ein Projekt zu entwickeln, das junge Leute anspricht.
Gemeinsam mit dem, für die Jugendarbeit zuständigen Sachgebietsleiter Jörg Withulz hat er die Idee entwickelt, das Thema „Vandalismus“ aufzugreifen und in einem Film Clip darzustellen.

Ziel ist es, auf den Vandalismus aufmerksam zu machen und ihn weitestgehend zu verhindern.
Nicht nur das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger kann damit erhöht werden, sondern auch die Attraktivität von Großenhain.

Worum geht es in dem Film Clip?

Zwei maskierte Jugendliche durchstreifen die Stadt. Dabei besprühen sie Wände, zertrümmern Scheiben und beschädigen Autos.
Währenddessen feiert eine Gruppe junger Leute im Jugendklub »Downstairs« ausgelassen.
Als diese nach Hause gehen wollen, treffen sie am Alberttreff auf die schwarz gekleideten Vandalen, die gerade einen Ford Mondeo beschädigen.
Eine junge Frau greift zum Mobiltelefon und ruft die Polizei.

Die Mitwirkenden gehören alle zum Bekanntenkreis von Mirko Thomas. Die Szenen im Downstairs wurden bei einer Fete gedreht, die zufällig dort stattfand. Andere Handlungsorte sind der Edeka-Markt am Kupferberg, die Herrmann-Zschoche-Straße und die Schloßwiesenstraße.

 

Großenhain soll sauberer werden - aber wie?

mehrere grüne Plakate, auf denen jeweils im sächsischen Akzent Textzeilen aufgedruckt sind, die zu Verhinderung von Vandalismus und Müllablagerungen dienen sollen.
© Stadt Großenhain

Müllablagerungen, Vandalismus, illegale Graffitis. Wie erreicht man die Leute, unterschiedlicher Altersgruppen, die Stadt Großenhain sauberer zu halten?

Themenfeld:

Erarbeitung einer Präventionskampagne: »Unsere saubere Stadt« in Großenhain

Projektziele:

Nicht nur wilde Müllablagerungen, weggeworfene Zigarettenkippen, Hundekot und Vandalismus, sondern auch die illegale Sprüherei bereitet der Stadt Großenhain Sorgen.
Dabei existieren dort schon seit 20 Jahren Graffiti-Projekte, bei denen Wände ganz offiziell unter künstlerischer Anleitung besprüht werden können.

Die Hemmschwelle dafür, dass man die Werke von anderen Sprayern nicht übersprüht, ist in der Corona Zeit stark gesunken, weshalb es zu unschönen Kritzeleien kommt.
Leider tritt dieser Vandalismus vor allem dort auf, wo sich die Menschen eigentlich erholen wollen. Beispielsweise sind im Gartenschaupark fast alle Sitzecken betroffen. Sowohl die Innenstadt, als auch Fußgängertunnel, z. B. an der Berliner Straße, bleiben nicht verschont.
Ziel ist es eine höhere Handlungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen.

Handlungskonzept:

Bei diesem Projekt wird versucht, auf Erfahrungen zurückzugreifen, über die andere Städte – von Stuttgart bis Berlin – bereits verfügen.
Es geht darum, Menschen mit »Hinguckern« und sichtbaren Zeichen auf den Vandalismus aufmerksam zu machen und ihn somit zu verhindern.

An öffentlichen Orten, die besonders zu Vandalismus neigen, sollen Schilder, Planen, Aufkleber, Banner, Plakate, Flyer oder Anzeigen mit originellem Design auf das Verhalten der Bürger aufmerksam machen.
Ein einfacher Sprachstil, ein flexibler Umgang mit Sprache und Textmenge, sowie die Ausrichtung auf alle Bürger soll die Distanz, dem Vandalismus entgegenzuwirken, überwinden.
Auch ausschlaggebend für die Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger ist eine auffällige Platzierung, die Farbwirkung, Blickwirkung, der Wiedererkennungswert und die Barrierefreiheit.
Auf keinen Fall soll die Aktion belehrend herüberkommen.
Das Projekt wird altersgruppenübergreifend ausgerichtet und versucht die Vandalismusquote erheblich einzudämmen.

Kontakt:
Stadtverwaltung Großenhain
Hauptmarkt 1
01558 Großenhain
Ansprechpartner: Jörg Withulz
E-mail JWithulz@stadt.grossenhain.de
Internet: Stadt Großenhain

 

 

Der Digitale Fahrradpass- mehr Sicherheit für Ihr Rad!

Der Flyer der Polizei mit einem Fahrrad im Vordergrunf ist abgebildet.
© www.polizei-beratung.de

Mit dem Digitalen Fahrradpass können Sie das lästige Merken von Rahmennummer, Codierung oder Austattung Ihres Rads ummgehen, indem Sie diese Daten ganz einfach in der App dokumentieren.

Themenfeld:

Digitaler Fahrradpass

Projektziele:

Fahrraddiebstahl ist in der heutigen Zeit ein Problem vieler Kommunen.
Ein großes Hindernis bei der Identifizierung sichergestellter oder aufgefundener Fahrräder ist das Fehlen detaillierter Beschreibungen und Fotos. Auch eine individuelle Kodierung ist nur dann hilfreich, wenn sie dokumentiert ist. 
Kodierungsunterlagen und Ähnliches werden auch beim Weiterverkauf oftmals nicht mit dem Fahrrad weitergegeben. Die Zentrale Geschäftsstelle für Kriminalprävention der Länder und des Bundes stellt hierzu eine App für Android und Apple, den digitalen Fahrradpass, kostenlos zur Verfügung. Die Installationsdateien sind über PlayStore und AppStore erhältlich.

Was kann die App?

In dieser App kann der Nutzer alle notwendigen Informationen zu seinem Fahrrad (z.B. Rahmennummer, Kodierung, Ausstattung, Zubehör) speichern. Die eingegebenen Daten werden dabei lokal auf dem Handy oder Tablet gespeichert. Um das erneute Eingeben aller Daten im Falle eines Handywechsels zu vermeiden, kann ein verschlüsseltes Backup in einer Cloud (z.B. Google Drive, Dropbox) oder einem anderem Medium gespeichert und unkompliziert wieder eingespielt werden.
Änderungen und Aktualisierung der eigenen Daten sind jeder Zeit möglich.

In Kombination von persönlichen Daten, Fotos und der Beschreibung des Fahrrades ist es möglich aus der App heraus, eine Mail mit PDF-Datei zu generieren. Diese kann dann im Fall einer Diebstahlsanzeige der sachbearbeitenden Dienststelle übersandt werden.
Ein digitaler oder gedruckter Fahrradpass ist im Falle eines Verlustes zum Wiederauffinden des Rades sehr hilfreich. Damit es jedoch nicht so weit kommt, ist eine geeignete Diebstahlsicherung erforderlich. Hochwertige Fahrräder oder E-Bikes verlangen nach hochwertigen Schlössern, 5 bis 10% des Kaufpreises.
 

 

"Mängelmelder"- die neue App zur Verbesserung des Gesamterscheinungsbilds und des Sicherheitsgefühls

Webseite des Verwaltungsverbands Wildenstein mit dem Titelbild für die Mängelmelder App
© Webseite der Mängelmelder App vom Verwaltungsverband Wildenstein

Die neue "Mängelmelder"-App vom Verwaltungsverband Wildenstein soll die Meldung von Mängeln für Bürger und Bürgerinnen ermöglichen und die Abläufe zur Beseitigung beschleunigen. Dadurch kann die Attraktivität und der Lebenswert erhöht werden .

Themenfeld:

Mängelmelder, Wildenstein, Bürgerbeteiligung, ASSKomm und kommunale Prävention

Projektziele:

Es soll eine neue Art der digitalen Bürgerbeteiligung und Zusammenarbeit für den kommunalen Verwaltungsverband „Wildenstein“ etabliert werden – der „Mängelmelder“. Eine digitale Plattform, bis hin zu einer eigenen App, soll die Meldung von Mängeln für den Bürger leichter ermöglichen und die Abläufe zur Beseitigung beschleunigen. Ziel ist es, das Gesamterscheinungsbild zu verbessern sowie die Attraktivität, den Lebenswert und das Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Die Bindung zwischen Einwohner und der Verwaltung soll dadurch gestärkt werden. Die Stabsstelle des Kommunalen Präventionsrates (KPR) wird als zentrale Anlaufstelle neu eingerichtet werden.

Mängel können in einer Gemeinde verschiedentlich auftreten, wie z.B. defekte Straßenlampen, kaputte Bord- und Pflastersteine im Gehweg, zerstörte, beschmierte oder verstellte Verkehrszeichen, von den „Treffs“ der Jugendlichen hinterlassener Müll (auch unzählige Pfandflaschen), demolierte Bänke oder Wanderwegeschilder. Solche Mängel verschlechtern das Erscheinungsbild einer Gemeinde. Auch kriminelle Handlungen können hinter manchen Mängeln stehen, wie z.B. aufgrund von Einbrüchen, Vandalismus oder Diebstählen in verlassenen kommunalen Plätzen (sog. Lost Places) oder auf Baustellen.

Handlungskonzept:

Hinweise, Anzeigen und Beschwerden gegenüber der Verwaltung und ihren Vertretern sowie öffentliche Diskussionen und Kommentare in sozialen Medien lassen zunehmende Beobachtung und Meldungen von Mängeln im Verbandsgebiet erkennen. Kontrollen und Ortsbegehungen wurden bereits durchgeführt und viele Mängel werden durch Mitarbeiter des Bauhofes, durch beauftragte Dritte oder durch ehrenamtliche Einsätze engagierter Bürger (z. B. Beräumung des Mülls im Wald) abgestellt.  Zunächst sind die entsprechenden technischen Voraussetzungen, auch für eine ansprechende Website und App zu schaffen.

Mit einer leicht bedienbaren App können Bürger den Mangel noch „an Ort und Stelle“, der Verwaltung mit Text, Positionsangabe und Bild übermitteln. Die vorhandenen Mängel können erfasst- und kategorisiert werden. Der Bearbeitungsstand ist in einem Ampel-System (rot-gelb-grün) angezeigt und ist damit allgemein nachvollziehbarer. Die Stabstelle KPR ist der zentrale Ansprechpartner, wie z. B. für die interne Erstbearbeitung der gemeldeten Mängel und der künftigen Pflege der eingerichteten Website und App.

Kontakt:
Verwaltungsverband Wildenstein
Chemnitzer Str. 41
09579 Grünhainichen
Ansprechpartnerin: Kristina Schubert
E-mail: k.schubert@wildenstein.ws
Internet: Verwaltungsverband Wildenstein

 

Dresden-Neustadts Nacht(sch)Lichter, die neuen Ansprechpartner an der "Schiefen-Ecke"

Auf dem Bild ist die Schiefe Ecke Dresden-Neustadts bei Nacht mit Partygästen zu erkennen.
"Schiefe-Ecke" Dresden Neustadt  © Stadt Dresden

Müll, Scherben und nächtlicher Lärm sind alltäglich im Neustädter Nachtleben. Diesem Problem sollen Nacht(sch)Lichter als Gespräch- und Ansprechpartner entgegenwirken.

Themenfeld
Kommunikationsteam „Nacht(sch)Lichter

Projektziele
Mehr Toleranz, Rücksichtnahme und Respekt – dafür sollen sich die Nacht(sch)Lichter einsetzen, das neue Kommunikationsteam des Stadtbezirksamtes Dresden-Neustadt. Sie sollen vor allem an der Partykreuzung, der „Schiefen Ecke“, zwischen den Partygästen, Gastronomen und Anwohnern vermitteln und zu einem verbesserten Sicherheitsgefühl im Stadtteil Neustadt beitragen. Die Partygäste, die Besucher der Lokale und die Feiernden sollen in der Neustadt zu einem rücksichtsvollen Verhalten bewegt sowie Ordnungswidrigkeiten und Gelegenheiten für Straftaten verringert werden.

Die „Schiefe Ecke“ ist der Bereich an der Kreuzung Louisenstraße/Rothenburger und Görlitzer Straße mit seinen beliebten Lokalen und Kneipen und der die Kreuzung durchlaufende Straßenbahnlinie. Hier findet das Nachtleben mit all seinen Facetten vor allem im Freien statt. Seit Längerem gerät die Situation vor Ort immer wieder außer Kontrolle und erfordert Polizeieinsätze. Feiernde und Lokalbesucher behindern die vorbeifahrenden Straßenbahnlinien, stören die Anwohner durch ihren Lärm und verursachen eine Verdreckung der öffentlichen Fläche durch Scherben, Flaschen oder sonstigen Müll.

Handlungskonzept
Zuhören, vermitteln, Konflikte lösen, mit den Menschen ins Gespräch kommen – so lässt sich das Handlungskonzept auf seine wichtigsten Komponenten zusammenfassen.

Den vorhandenen Grundproblemen, wie z. B. Scherben, Lärm, Müll und Wildpinkeln wollen die Nacht(sch)Lichter vorrangig mit Gesprächen mit allen Beteiligten, wie den Partygängern, Gastronomen und Neustadtbewohnern, entgegentreten. So wollen sie auf die hierdurch entstehenden Auswirkungen hinweisen, Alternativen aufzeigen und die jeweilige Gruppe sensibilisieren. So ist z. B. „Wildpinkeln“ eine Ordnungswidrigkeit und nicht notwendig, da es entsprechende Möglichkeiten, eine Toilette kostenfrei aufsuchen zu können, gibt (z. B. die „Nette Toilette“, eine öffentliche und kostenlos zugängliche Toilette in mittlerweile 26 Lokalen der Neustadt (Stand 2020)).

Nacht(sch)Lichter wollen aber auch als Ansprech- und Gesprächspartner gesehen werden und zur Verfügung stehen, um nicht nur auf Probleme hinzuweisen, sondern auch Anregungen von den Betroffenen entgegenzunehmen. Sie sehen sich als weiteren, aber von der Polizei unabhängigen Partner.

Es wird ein „allparteiliches Konfliktmanagement“ angestrebt. Nacht(sch)Lichter sollen zuhören, moderieren, vermitteln, Impulse geben, Perspektivwechsel anregen und ein gutes Miteinander unterstützen. Dabei geht es um Themen wie beispielsweise die Wichtigkeit des Straßenbahnverkehrs, Bedürfnisse der Partygäste sowie die Rücksicht auf Anwohnende und zuletzt, wie alle Beteiligten aktiv mitwirken können.

Kontakt:
Stadtbezirksamt Neustadt 
Hoyerswerdaer Straße 3
01099 Dresden

Ansprechpartner: André Barth
E-Mail: stadtbezirksamt-neustadt@dresden.de
Internet: Stadt Dresden

 

Großenhain - Die Stadt in der ich lebe - Ein kombiniertes Graffiti-Bildungsprojekt

Alle Projektbeteiligten stehen vor dem Haus, welches durch Graffiti verschönert wurde.
© Stadt Großenhain

Im Sommer 2014 haben 140 Teilnehmer fünf Wochen lang das Objekt »Magdalenenkloster« in der Poststraße 15 in Großenhain mittels Graffititechnik neugestaltet.

Projektziel
Ziel war die temporäre Neugestaltung des Objektes »Magdalenenkloster« in der Poststraße 15 in Großenhain mittels Graffititechnik. Seit über 20 Jahren verfiel dieses denkmalgeschützte Gebäude mitten in der Stadt. Gleichzeitig haben die Teilnehmer historische Bauten, Gebäude und kulturelle Stätten in unserer Stadt mittels Geocaching-Tour und Fotografie kennengelernt.

Handlungskonzept
Diese Eindrücke und Bilder wurden in künstlerischer Form mit Entwürfen und Skizzen verarbeitet und an das Objekt mittels Schablonentechnik übertragen. Die Teilnehmer haben Ihre Motivwelten im Stil klassischer Fassadenmalerei mittels der Farben Schwarz, Weiß und verschiedensten Grautönen umgesetzt, es wurde eben mal kein Buntes Graffiti. Die Fassadenmalerei erfolgt unter einer strikten Beachtung tektonischer Gegebenheiten und die optische Aufwertung des Objektes war für die Eingliederung in den historischen Stadtkern denkmalschutzrechtlich wichtig.

Dieses Projekt wurde präventiv zum Schutz der historischen Innenstadt angeboten, ein legales Graffitiprojekt, um Schmierereien in der Innenstadt zu verhindern.

Außerdem war es eine sinnvolle Vorbereitung auf den »Tag der Sachsen«. Durch die Schaffung sichtbarer Beiträge von Kindern und Jugendlichen in IHRER Stadt, ist es IHRE Arbeit. Das Gebäude wurde bis heute nicht »beschmiert«.

Probleme
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und in guter Zusammenarbeit mit der Behörde wurden Schwierigkeiten durch die Stadtverwaltung aus dem Weg geräumt. Des Weiteren musste die gesamte Außenfassade erst einmal eingerüstet und »gesäubert« werden und einen einheitlichen »Anstrich« erhalten.

Zeitlicher Ablauf
14. Juli bis 17. August 2014 insgesamt fünf Wochen, Montag bis Freitag, 9.00 - 16.00 Uhr

Kosten
ca. 28.000 Euro

Teilnehmer

  • 140 Teilnehmer im Projekt ab 12 Jahren
  • 50% weiblich/ 50% männlich
  • max. 40 Teilnehmer pro Woche,
  • in Gruppen wochenweise am Projekt

Ausführende Projektleitung

  • Diplom-Künstler Sebastian Bieler, Atelier Sebastian Bieler
  • Diplom-Sozialpädagoge Raimo Siegert, Mobile Jugendarbeit Großenhain & Priestewitz

 Kooperationspartner

  • Projektbüro "Tag der Sachsen" 2014
  • Kulturzentrum Großenhain GmbH
  • Stadtverwaltung Großenhain
  • Soziokulturelles Zentrum Alberttreff
  • Werner-von-Siemens-Gymnasium, Großenhain
  • 1. Oberschule "Am Kupferberg"
  • 2. Oberschule "Am Schacht"
  • Evangelische Jugend Großenhain
  • Jugendclubs der Stadt Großenhain
  • verschiedene Großenhainer Unternehmen als Unterstützer und Spender

Kontakt
Stadtverwaltung Großenhain
Hauptmarkt 1
01558 Großenhain

Ansprechpartner: Jörg Withulz, Sachgebiet Kultur und Jugend
E-Mail: jwithulz@stadt.grossenhain.de
Internet: Stadt Großenhain

 

Graffiti können eine Stadt verschönern, den Beweis dafür möchte der KPR Plauen mit seiner Graffiti-Strategie antreten

Sieben Personen stehen mit einer Spraydose in der Hand vor einem Haus, dessen Wand unter dem Motto "Vater und Sohn" von einem Graffitikünstler besprüht wurde.
Gegen wilde Graffiti: Die Partner sind der Brücke Verein, das Fanprojekt Plauen-Vogtland e. V und die OASE e. V. sowie die WBG Plauen und Graffiti-Künstler wie Andre Wolf und Nico Roth.  © Ellen Liebner

Ein Projekt des Kommunalen Präventionsrates (KPR) der Stadt Plauen ist die Verschönerung der Stadt u. a. durch die Bereitstellung von Flächen für legale und künstlerische Graffitis und damit einhergehend die Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bürger. Bei der Umsetzung dieses Zieles ist der KPR sehr kreativ.

»Wir wollen weniger Graffiti in der Stadt und wenn, nur legale, die das Stadtbild verschönern!«

Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer, Vorsitzender des KPR Plauen

Themenfeld
Untersuchungen haben ergeben, dass das Sicherheitsgefühl der Bürger schwindet, wenn Gebäude und Anlagen im Stadtgebiet mit Graffiti beschmiert werden. Auch wenn Graffiti in Plauen kein Massenphänomen ist, der materielle Schaden für den Eigentümer und der immaterielle Schaden für die Gesellschaft ist oft sehr groß.

Projektziele
Die Verbesserung des Sicherheitsgefühls der Menschen ist ein erklärtes Ziel des Kommunalen Präventionsrates (KPR) Plauen.

Handlungskonzept
Der KPR der Stadt Plauen hat deshalb eine Strategie zur Reduzierung illegaler Graffitis entwickelt und baut dabei primär auf die Zusammenarbeit aller gesellschaftlicher Kräfte. Nach Gesprächen mit Vereinen, Immobilienbesitzern, der Polizei, der Staatsanwaltschaft und Sprayern war klar, nur eine umfassende und nachhaltige Strategie kann zu einer Verbesserung der Situation führen. Deshalb einigte man sich auf vier Punkte:

  • Entfernung illegaler Graffitis durch die Verursacher,
  • Schaffung von legalen Flächen im Stadtgebiet,
  • Koordinierung der Aktivitäten von Vereinen, Schulen, Familien und Informationen für Eigentümer und
  • Aktivierung der Zivilgesellschaft.

Vor Verfolgung und Bestrafung soll die Aufklärung und das Bereitstellen von legalen Flächen stehen. Innerhalb von drei Monaten konnten über 200 Flächen gefunden werden, deren Besitzer lieber ein schickes Graffito, als eine wilde Schmiererei an den Wänden haben wollten. Aus Gesprächen mit den Sprayern wusste man, dass es einen Ehrenkodex unter den Sprayern gibt, der ein übersprühen künstlerischer Graffiti ächtet.

Nicht jeder Sprayer ist gleich ein großer Künstler, deshalb wurden legale Übungsflächen bereitgestellt und Graffiti-Workshops an Schulen und in Jugendtreffs angeboten.

Wo die legalen Flächen in der Stadt sind, zeigt eine Karte auf der Homepage der Stadt. Zusätzlich ist jeder Standort mit einem QR Code gekennzeichnet, der die Fläche legalisiert und auf die Regeln zur Nutzung verweist. Gemeinsame Events, bei denen Jugendliche, zusammen mit Vereinen unter Anleitung größere Projekte im Stadtbild gestalten, bieten einen zusätzlichen Anreiz besser legal als illegal zu sprühen.

Für alle, die das nicht begreifen, hilft nur die permanente, zeitnahe Entfernung der Schmierereien. Da die Ordnungskräfte nicht überall sein können, hat jeder die Möglichkeit illegale Graffiti über den Mängelmelder der Stadt sekundenschnell zu melden. Dann wird eine Anzeige gefertigt und die Reinigung durch den Eigentümer veranlasst.

Nach vier Monaten ist eine hohe Akzeptanz der Strategie bei Hauseigentümern und Sprayern festzustellen. Sprayer, die bisher illegal unterwegs waren, rufen an und besprechen Motive. Jetzt kann man mit ihnen über legale Projekte besprechen und spürt, dass viele ihr Hobby lieber legal und ohne Angst mit hohem künstlerischen Anspruch nachgehen.

So kann man langfristig das Ziel der Strategie, die Stadt Plauen mit legalen Graffiti zu verschönern, erreichen.
Bisher sind ca. 500 € für das Design des QR-Codes und den Druck der Aufkleber der Stadt Plauen an Kosten entstanden.

Kontakt
Große Kreisstadt Plauen
Unterer Graben 1
08523 Plauen

Ansprechpartner: Frank Zabel
E-Mail: frank.zabel@plauen.de
Internet: KPR Plauen 

 

Sechs Kommunen – ein Team – ein Ziel »Kommunale Prävention«

Herr Karl steht in der Uniform des Gemeindlichen Vollzugsdienstes neben seine Dienstwagen.
© Stadt Flöha

Das Pilotprojekt zum »interkommunal koordinierenden Gemeindevollzugsdienst (GVD)« ist seit dem 1. September 2020 im Workbetrieb. Nachahmung erwünscht.

Themenfeld
Pilotprojekt »interkommunal koordinierender Gemeindevollzugsdienst (GVD)« mit den beteiligten Kommunen: Flöha, Augustusburg, Niederwiesa, Oederan, Leubsdorf, Eppendorf

Projektziele
Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger sowie Beseitigung einzelner örtlicher Schwerpunkte von Kriminalität und/oder von Gefahren der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

Handlungskonzept
Braucht eine Kommune einen gemeindlichen Vollzugsdienst?

Gibt es in Ihrer Kommune

  • illegale Müllentsorgung?
  • Probleme mit ruhestörendem Lärm?
  • allgemeine Probleme der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung?
  • öffentliche Veranstaltungen?

Dann wäre die Antwort ja, denn:

Nach § 2 Abs. 1 des Sächsischen Polizeibehördengesetzes hat jede Kommune in Sachsen die Pflichtaufgabe zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit. Sie haben im Rahmen dieser Aufgabe auch Vorbereitungen zu treffen, um künftige Gefahren abwehren zu können (kommunale Prävention).

Ziel ist es, unter anderem das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu erhöhen. Sicherheit bedeutet Lebensqualität.

Aber wie sollen kleine Kommunen (bis 15.000 Einwohner) diese Aufgaben stemmen?

Die Lösung kann interkommunale Zusammenarbeit und damit verbundene Ressourcenbündelung sein.

ABER  

  • Was ist interkommunal?
  • Wie bringt man es auf den Weg?
  • Wer sind die Akteure?
  • Was sind die Vorteile?

Auf diese Fragen versuchen wir Ihnen im Rahmen unserer bisherigen Erfahrungen Antworten zu geben.

Dieser Projektspot soll beleuchten, wie sich die ersten Monate im Pilotprojekt interkommunaler GVD gestaltet haben und welche Erfahrungen wir bislang gemacht haben. 

Kontakt
Große Kreisstadt Flöha
Augustusburger Straße 90
09557 Flöha

Ansprechpartner: Martin Mrosek
E-Mail: hauptamt@floeha.de
Internet: Stadt Flöha

 

Seniorensicherheitsberatung

Logo der Seniorensicherheit in Leipzig.
© KPR Leipzig

Um auf das gesteigerten Sicherheitsbedürfniss ihrer Seniorinnen und Senioren zu reagieren, nutzt der Kommunale Präventionsrat (KPR) seit 2011 die Hilfe von Ehrenamtlichen Sicherheitsberater/-innen.

Themenfeld
Seniorenspezifische Kriminalitätsformen

Projektziele
Vom Enkeltrick über Trickdiebstahl und -betrug bis zum Wohnungseinbruch, die Angst älterer Menschen vor Kriminalität steigt. Um auf das gesteigerten Sicherheitsbedürfniss ihrer Seniorinnen und Senioren zu reagieren, nutzt der  Kommunale Präventionsrat (KPR) seit 2011 die Hilfe von Ehrenamtlichen  Sicherheitsberater/-innen. Diese wissen am besten über die Lebensumstände älterer Menschen Bescheid, alle neun sind nämlich selber zwischen 62 und 84 Jahre alt.

Die Berater sollen die Senioren über aktuelle Tricks und Maschen informieren und vor Straftaten zu bewahren. Sie sollen sich so sicherer fühlen und in den Fall-Situationen richtig handeln. Ziel ist es der Kriminalität gegenüber Älteren entgegenzusetzen und ihnen das richtige Handeln bei aktuellen Maschen und Tricks näher zu bringen.

Handlungskonzept

Die Seniorensicherheitsberater/-innen werden durch  die Polizeidirektion Leipzig, die Bundespolizei, die Leipziger Verkehrsbetriebe und die Verbraucherschutzzentrale geschult und vorbereitet. Mit diesem Wissen und ihren eigenen Erfahrungen organisieren sie Veranstaltungen, halten Vorträge und üben mit den Senioren die Vorgehensweisen im Zusammenhang mit aktuellen Vorgehensweisen der Betrügerbanden.

Dies wird in Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt, des Deutschen Roten Kreuzes und der Volkssolidarität durchgeführt, sowie bei Migrationsgruppen und kirchlichen Einrichtungen. Die Senioren erhalten dabei auch die Möglichkeit Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen.

Das Beratungsangebot richtet sich dabei nicht nur an die Senioren, sondern auch an deren erwachsene Kinder, Enkel, Nachbarn und andere Bezugspersonen, die mit ihnen in Kontakt stehen und den ihre Sicherheit am Herzen liegt.

Kontakt:
Geschäftsstelle Kommunaler Präventionsrat Leipzig/ Prävention
Technisches Rathaus/Haus A
Prager Straße 118 -136
04317 Leipzig

E-Mail:  kpr@leipzig.de 
Telefon:  0341 123-8847 
Fax:  0341 123-8854 
Internet:  www.leipzig.de/kpr 

 

Schutz vor Wohnungseinbruch »sicher - wohnen - daheeme«

Das Bild zeigt einen Kriminalbeamten bei der Spurensicherung nach einem Wohnungseinbruch.
© polizei-beratung.de

Gemeinsam mit Partnern wie z. B. der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH, der Universität Leipzig, Institut für Soziologie oder der Polizeidirektion Leipzig wurde das auf Leipzig abgestimmte Projekt »sicher - wohnen - daheeme« entwickelt.

Themenfeld
Schutz vor Wohnungseinbrüchen

Projektziele
Bereits seit 2013 beschäftigt sich der Kommunale Präventionsrat Leipzig verstärkt mit der steigenden Anzahl an Wohnungseinbrüchen in der Stadt. Gemeinsam mit Partnern wie z. B. der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH, der Universität Leipzig, Institut für Soziologie oder der Polizeidirektion Leipzig,  wurde der Arbeitskreis - Prävention Wohnungseinbrüche  gegründet. Dieser Arbeitskreis entwickelte anschließend das auf Leipzig abgestimmte Projekt »sicher - wohnen - daheeme«. Durch dieses Projekt sollen die Bürger der Messestadt über die Gefahren und Schutzmöglichkeiten informiert werden.

Handlungskonzept
Der Arbeitskreis wertete zunächst Daten für ganz Deutschland aus und verglich Bekämpfungskonzepte. Nun soll mithilfe des Projektes die Bevölkerung besser informiert und die Polizeiarbeit dadurch zusätzlich unterstützt werden. Es soll verdeutlicht werden, dass Wohnungseinbrüche jeden treffen können, aber auch jeder etwas zum präventiven Schutz unternehmen kann.

Kontakt:
Geschäftsstelle Kommunaler Präventionsrat Leipzig/ Prävention
Technisches Rathaus/Haus A
Prager Straße 118 -136
04317 Leipzig

E-Mail:  kpr@leipzig.de 
Telefon:  0341 123-8847 
Fax:  0341 123-8854 
Internet:  www.leipzig.de/kpr 

 

Huckepack Kinderförderung e. V.

Das Bild stellt grafisch das Meer mit Sandstrand und darauf den Wortlaut von Huckepack dar.
© Huckepack e. V.

Mentorengestützte Prävention zur Entwicklung sozialer Kompetenzen bei Kindern im Vorschulalter.

Themenfeld
Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen bei Kindern im Vorschulalter

Präventionskonzept
»Ich will, dass jedes Kind, Junge oder Mädchen, selbstständig wird. Kinder sollen erfahren: man kann so viel Macht haben wie Pippi, aber nicht mit Raufen.«   (Astrid Lindgren) 

Je früher Kinder hinsichtlich ihres sozialen Verhaltens Schwierigkeiten aufweisen, desto stabiler sind in der Regel die ungünstigen Verhaltensmuster: Mit steigendem Alter verfestigen sich diese immer mehr, und Interventionen bei älteren Kindern sind zunehmend erschwert. Gerade für Kinder im Vorschulalter gilt jedoch, dass Übungsangebote außerordentlich wirksam sind und den Kindern auch langfristig nutzen: So zeigen Langzeitstudien, dass geeignete Angebote im Vorschulalter oftmals über Jahrzehnte – also den gesamten weiteren Lebensweg – positive Wirkungen entfalten
Manchen Kindern fällt es schwer, die eigenen Gefühle zu verstehen und Gefühle bei anderen zu erkennen. Dann ist es schwieriger, sich in andere einzufühlen und angemessen zu reagieren. Dies kann dazu führen, dass die Kinder häufiger in Streitereien verwickelt sind oder nur wenige Freunde haben. Genau hier setzt HUCKEPACK an: Die Kinder trainieren mit unseren Mentorinnen und Mentoren auf spielerischem Wege emotionale und soziale Kompetenzen, wie z. B. sich in andere einfühlen, eigene Bedürfnisse erkennen, diese angemessen mitteilen, abwarten, teilen, trösten, sich abwechseln, sich vertragen, Freundschaften aufbauen und Kompromisse aushandeln.

Handlungskonzept 
Unser Angebot des Mentorings in Kindertagesstätten im Vorschulbereich beinhaltet zunächst eine umfassende Diagnostik von Kindern hinsichtlich ihrer sozialen und emotionalen Kompetenzen. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird Kindern mit einem Förderbedarf über ein Jahr hinweg ein/e ausgebildete/r Mentor/in zur Seite gestellt, welcher sich einmal wöchentlich mit dem Kind in der Kindertagesstätte trifft. Anhand manualisierter und spielerischer Trainingsbausteine lernt das Kind, eigene Emotionen zu erkennen und zu regulieren, sowie nachfolgend Konfliktsituationen mit Gleichaltrigen konstruktiv zu lösen. Neben der Förderung der Kinder umfasst unser Programm auch den Kontakt mit und die Weiterbildung von Eltern und Erzieher/innen.
  
Ansprechpartnerin:  
M. Sc. Annett Meylan
Geschäftsführerin des Huckepack Kinderförderung e. V.
Pfarrhübel 10
09125 Chemnitz
Telefon: 0371/ 2728 5720
E-Mail: annett.meylan@psychologie.tu-chemnitz.de
www.huckepack-kinderfoerderung.de

 

Dresdner Kinderschutzprojekt »Bärenstarker August«

Das Bild zeigt das Logo vom Bärenstarken August mit den Worten Wir helfen gern.
© Bärenstarker August

Der «Bärenstarke August« hilft Kindern den Weg zur Schule und in der Freizeit sicherer zu machen, indem er zahlreiche Anlaufstellen aufzeigt, wo Hilfe zu finden ist. Aktuelle Anlaufstellen des »Bärenstarken August« sind unter dem Link zu finden.

Themenfeld
Hilfe und Schutz für Kinder und Jugendliche

Projektziele
Manchmal geraten Kinder und Jugendlichen in kleinere oder größere Notfälle, in denen sie schnellst möglichst Unterstützung und Schutz benötigen. Damit sie diese im Dresdner Stadtraum bekommen und sich so schnell wie möglich wieder sicher fühlen, wurde das Kinderschutzprojekt »Bärenstarker August« geschaffen. Es soll alltägliche Wege wie z. B. zur Schule und in der Freizeit sicherer machen und den Kindern in den zahlreichen Anlaufstellen auf verschiedene Arten helfen.

Handlungskonzept
In den Geschäften und Institutionen, die als Anlaufstellen fungieren, helfen die Mitarbeiter den Kindern auf unterschiedlichste Art und Weise. Hat man sich verlaufen bekommt man hier eine Wegbeschreibung, oder die Möglichkeit zu Hause anzurufen. Auch einfachste Sachen wie ein Glas Wasser oder ein Pflaster erhalten die Kinder und Jugendlichen hier sofort. Die Institutionen bieten den Kindern auch Schutz falls es schon dunkel ist oder sie von älteren Kindern bedroht oder gejagt werden.

Folgen Sie dem Dresdner Kinderschutzprojekt »Bärenstarker August« auf Facebook.

Ansprechpartnerin:
Annett Grundmann
Projektkoordinatorin Kinderschutzprojekt »Bärenstarker August«
Telefon: (03 51) 4 22 02 28
Mobil: 0172-3 75 74 51
www.facebook.com/BaerenstarkerAugust

 

»Wo ZWICKt's?« – Ihr direkter Draht zur Stadtverwaltung Zwickau

Logo der Stadt Zwickau
© Stadt Zwickau

... defekte Parkscheinautomaten oder Schäden in öffentlichen Parks - teilen Sie uns Ihre Entdeckungen schnell und unkompliziert mit. Helfen Sie dabei, Schäden zu entdecken und Mängel zu beheben. Mit »Wo ZWICKt's?« haben Sie den direkten Draht zur Stadtverwaltung. Wir danken für Ihre Mithilfe.

 

Mängelmelder Görlitz

Ausschnitt der Website.
© Stadtverwaltung Görlitz

Weil der Stadtverwaltung aber Transparenz und eine nachvollziehbare Bearbeitung von Hinweisen aus der Bevölkerung wichtig sind, wird der neue Görlitzer Mängelmelder eingeführt.

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